Samstag, 31. März 2018

Rezension "Die Wolkenfischerin" von Claudia Winter - Goldmann Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung


Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. Dezember 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442485738
ISBN-13: 978-3442485734
D: 9,99 Euro







Inhalt:


Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Vor "Aprikosenküsse" hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Ihr neuer Roman "Glückssterne" erschien am 12. Dezember 2016 im Goldmannverlag, Randomhouse.
Ihre frühen Werke sind in Neuauflage unter dem Pseudonym "Carolin Wunsch" erschienen.

Die Autorin lebt mit ihrem Mann und den Hunden Kim und Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.
Quelle: Amazon




Rezension:


Claire entspricht der typischen Karrierefrau. Dabei ist sie aber auch chaotisch, tollpatschig und schleicht sich mit ihrem französischen Charme rasch in die Herzen der Leser. Es war spannend, die wahre Claire hinter der Fassade zu erkunden, denn Claire hat sich aus Selbstschutz nach dem Tod ihres Vaters neu erfunden. Gerade, als sie ihre Ziele erreicht glaubt, reißt sie ein Anruf zurück in ihr altes Leben. Kindheitserinnerungen werden wach und bald ist sie nicht nur gedanklich in der Vergangenheit angekommen. Claire muss nun zu sich selbst und ihren wahren Wünschen fürs Leben finden. 

"Die Wolkenfischerin" ist ein Wohlfühlbuch. Es weckt die Sehnsucht nach Sonne, Strand und Meer, aber auch nach einer Reise nach Berlin, Paris oder das ländliche Frankreich mit seinen urigen Bewohnern. Mal nachdenklich, traurig, dann wieder humorvoll, spritzig führt uns Claudia Winter durch die Seiten. 

Besonders Claire´s Schwester Maelys ist mir ans Herz gewachsen. Ihre Geschichte war für mich sogar greifbarer und ging mir näher, als die von Claire. 
Die Liebesgeschichte rund um Sebastian und Claire war mir manchmal zu vorhersehbar und entbehrte trotz einiger gut eingebrachter Wendungen des gewissen Etwas. Dennoch hat es Spaß gemacht das Katz- und Maus-Spiel der beiden zu verfolgen. 

Claudia Winter beweist ein feines Gespür für die Gefühle ihrer Protagonisten. Sie lässt die bretonische Landschaft bildhaft vor unseren Augen aufleben und versetzt uns so gefühlsmäßige an ihre Handlungsorte.

"Die Wolkenfischerin" erzählt von Träumen und Sehnsüchten, von Familie und Verlusten, Freundschaft, Schuld und Verzeihen. Es vereinbart eine große Bandbreite an Gefühlen und sorgt für gute Unterhaltung. Nebenbei bekommt man großen Appetit auf Bretonischen Butterkuchen, dessen Rezept uns die Autorin im Anhang des Buches verrät.


Donnerstag, 29. März 2018

Rezension "Hinterhofleben" von Maik Siegel - Divan Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung




Taschenbuch: 300 Seiten
Verlag: Divan (27. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3863270460
ISBN-13: 978-3863270469
D: 15,90 Euro







Inhalt:


Was passiert mit einer Hausgemeinschaft, wenn auf einmal statt Mülltrennung Weltpolitik diskutiert wird?
Die Linde im Hinterhof grünt gerade erst, als die Bewohner der Nummer 68 im Prenzlauer Berg entscheiden, dem syrischen Kriegsflüchtling Samih Unterschlupf zu bieten.

Doch mit der Zeit spaltet sich die Hausgemeinschaft in hilfsbereite und um die eigene Sicherheit besorgte Menschen, deren Zentrum die Linde im Hof bildet und als Inbegriff des deutschen Raumes gilt.
Im Hinterhof erlebt sie als stumme Zeugin, das Verhalten und die Gedanken der 68er gegenüber ihrem neuen Nachbarn Samih. Die neuesten Entwicklungen, die er mit sich bringt und die gemeinsamen Entscheidungen der sehr heterogenen Hausgemeinschaft werden im Hinterhof ausgetragen. Bis das letzte Blatt der Linde im Herbst gefallen ist, werden die Bewohner einiges über sich und ihre wahren Absichten offenbart haben.

Maik Siegel hat mit Hinterhofleben ein Buch geschaffen, das ein Gesellschaftsroman im klassischen Sinne ist und aktuelle und gerade hoch brisante Themen behandelt, ohne dabei den Humor zu verlieren. Von den Kriegszuständen in Syrien, den Flüchtlingsströmen zu Land und zu Wasser, der deutschen Willkommenskultur, Homosexualität, Gewalt in Computerspielen, der europäischen Kolonialisierungsgeschichte, kindlicher Abenteuerlust und dem Helfer-Syndrom wird mal mit Ernsthaftigkeit, mal mit Witz und Sarkasmus erzählt. Dabei gibt die Komplexität der Charaktere den gängigen Argumenten in der Flüchtlingsdebatte ein Gesicht, das jenseits von Schwarz- und Weißmalerei liegt.

Inspiriert von klassischen und zeitlosen Werken wie Gerhart Hauptmanns Die Ratten und Ödön von Horvaths Geschichten aus dem Wiener Wald ergibt sich eine spannende und dicht erzählte Geschichte, die ihren Realitätsanspruch durch die detailgetreue Wiedergabe des Prenzlauer Bergs erhebt.
Quelle: Amazon




Der Autor:


Maik Siegel wurde 1990 in Salzgitter geboren. Er studierte Germanistik und Anglistik auf Lehramt in Braunschweig, Berlin, Leeds, Taipeh und London. Arbeitsaufenthalte in Tansania, Kanada und Uruguay. 2013 gewann er den A.E. Johann-Literaturpreis. Er ist Redaktionsmitglied des Literaturmagazins "metamorphosen" und lebt in Berlin-Neukölln.
Quelle: Amazon




Rezension:


Der von Maik Siegel vorgelegte Gesellschaftsroman schreckt auf und lässt seine Leser betroffen, aber vor allem nachdenklich zurück. 

Brisant ist das aktuelle Flüchtlingsthema, welches er hier anspricht und versteckt gehaltene Dünkel und Schubladendenken aufdeckt. Die Mitglieder der Hausgemeinschaft aus Nr. 68 entstammen verschiedenen Gesellschaftsschichten. Keiner ist am Ende frei von Schuld, der eine mehr, der andere weniger. Eine ganze Bandbreite von Emotionen wird losgelöst, von Wut, Angst, Neid, Eifersucht, Neugier, Misstrauen, Enttäuschung, aber auch Freude. 

Samih kommt als illegaler Flüchtling in dieses Kartengebilde, das nur vom schönen Schein her eine Stabilität vorgaukelt, die es nie gegeben hat. Er ist verschlossen und sondert sich scheinbar ab. Doch wenn man aufmerksam die Ereignisse verfolgt, fällt rasch auf, dass es niemanden gibt, der den Mut oder das Interesse aufbringt, Samih nach seiner Vergangenheit, seinem bisherigen Leben zu fragen. Alle erwarten, dass er kommt, von sich aus erzählt und sich seine Portion Mitleid bei den Nachbarn abholt. Dabei ist Samih wie ein Schiff ohne Segel, das keinen sicheren Hafen finden kann. Entwurzelt, allein unter Fremden, von den Erlebnissen seelisch gezeichnet, fühlt er sich nirgends zu Hause. Es sind vor allem die unterschiedlichen Erwartungen, die Maik Siegel beleuchtet. Was passiert, wenn einmal gesetzte Erwartungen nicht erfüllt werden?

Ott und der kleine Tumaini sind die Einzigen, die Samih ehrliches Interesse entgegenbringen. Inga sucht eher ein mütterliches Betätigungsfeld, um ihr eigenes Ego zu befriedigen. Dies ist keine Böswilligkeit, sondern entspringt ihrem Wesen und sie meint es dabei gut, beschreitet aber die falschen Wege. Selbst Ott ist mitschuldig an den sich zuspitzenden Ereignissen. Er führt die Menschen gerne vor, hält ihnen die eigenen Unzulänglichkeiten mit diebischer Freude unter die Nase. Sein dabei auf den Schultern des Flüchtlings ausgetragenen Experimente tragen nicht zur Harmonie der Wohngemeinschaft bei. Dennoch ist er fast der Einzige, der objektiv den richtigen Blick auf die Ereignisse behält. 

Selbst zum Schluss, ist es weniger das Schicksal von Samih, das die Gemüter bewegt. Der Mensch Samih verschwindet aus den Blickwinkeln. Jeder versucht sich selbst in einem positiven Licht darzustellen und die Schuld bei den anderen zu suchen. Tumaini, der Jüngste im Hause, reift in diesen wenigen Wochen heran und nur ihm gelingt, was den Erwachsenen verwehrt bleibt. 

Klug durchdacht und mit durchblitzendem Humor hält Maik Siegel unserer Gesellschaft einen Spiegel vor. Er zeigt unterschiedliche Denkweisen und Verhalten auf und regt zum Nachdenken an.

"Hinterhofleben" ist für mich ein sehr wichtiges Buch, das seine Leser hoffentlich etwas aufmerksamer durch das Leben schickt.



Montag, 26. März 2018

Rezension "Dumplin´ Go big or go home" von Julie Murphy - FISCHER FJB

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Inhalt:


Die #1 der „New York Times“-Bestsellerliste: Dick UND schön? Unsicher UND mutig? Dumplin‘ ist all das und noch viel mehr.

Willowdean – „16, Dolly-Parton-Verehrerin und die Dicke vom Dienst“ – wird von ihrer Mutter immer nur Dumplin' genannt. Bisher hat sie sich in ihrem Körper eigentlich immer wohl gefühlt. Sie ist eben dick – na und? Mit ihrer besten Freundin Ellen an ihrer Seite ist das sowieso total egal.
Doch dann lernt sie den sportlichen und unfassbar attraktiven Bo kennen. Kein Wunder, dass sie sich hoffnungslos in ihn verknallt – dass er sie allerdings aus heiterem Himmel küsst, verunsichert sie völlig. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein.
Um ihre Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, beschließt Will, sich der furchteinflößendsten Herausforderung in ganz Clover City zu stellen: Sie will am „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und allen – vor allem sich selbst – beweisen, dass die Kleidergröße für das ganz große Glück überhaupt keine Rolle spielt.

„Badeanzüge haben so etwas an sich, das einen denken lässt, man müsste sich erst das Recht verdienen, sie zu tragen. Aber eigentlich ist doch die entscheidende Frage:
Hast du einen Körper?
Dann zieh ihm einen Badeanzug an.“

Quelle: S. Fischer Verlage






Hardcover 400 Seiten
Originalsprache: Englisch 
Übersetzt von: Kattrin Stier
ISBN: 978-3-8414-2242-2
Preis € (D) 18,99 | € (A) 19,60









Die Autorin:


Julie Murphy lebt mit ihrem Mann, der sie liebt, ihrem Hund, der sie vergöttert, und ihren Katzen, die sie akzeptieren, in Texas. Nachdem sie sieben Jahre als Bibliothekarin gearbeitet hat, widmet sie sich jetzt ganz dem Schreiben. Wenn sie nicht gerade schreibt oder in Erinnerungen an die guten alten Zeiten in der Bibliothek schwelgt, schaut sie Filme, die nur fürs Privatfernsehen gemacht wurden, fahndet nach der perfekten Pizza mit viel Käse oder plant ihre nächste große Reise. Julie Murphy lässt sich wie Dumplin' kein noch so verrücktes Abenteuer entgehen.

Quelle: S. Fischer Verlage


Rezension:

Sie ist 16 und lebt in einer Kleinstadt. Die größten Highlights im Jahr bilden Sportveranstaltungen und der jährliche Schönheitswettbewerb. Mit einer Mutter, die einst den „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb gewonnen hat und von der sie "Dumplin" (Knödel) genannt wird, hat Will sprichwörtlich die Nase voll von diesem Wettbewerb. Außerdem passt Willowdean nicht in das Schema F dieses Wettbewerbes, was sie täglich besonders von ihrer Mom zu spüren bekommt. 

Doch Dumplin ist ein starkes Mädchen. Sie weiß, dass sie dick ist, aber sie steht zu ihren Pfunden, hat eine wunderbare Freundin und weiß sich zu wehren. Alles scheint perfekt, bis sich unsere Heldin verliebt und dies sogar auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint. Bo ist nicht irgendein Junge, der plötzlich Interesse an ihr bekundet, sondern der Superstar der Schule. Auf einmal wird Willowdean von Selbstzweifeln geplagt und immer unsicherer. 

Bevor sie von ihren Gefühlen niedergedrückt wird, meldet sich Will in einer spontanen Reaktion zum Schönheitswettbewerb an. Es ist eine Art Trotzreaktion. Selbst noch schockiert von ihrem eigenen Verhalten, stößt sie überall auf Gegenwehr. Doch Will hat einen ganz besonderen Antrieb, sich entgegen aller Widerstände auf dieses Experiment einzulassen. Als sie auf ein lebenslang gehütetes Geheimnis ihrer geliebten und vor kurzem verstorbenen Tante stößt, hat sie ein nie vermutetes Ziel vor Augen. 
Ihr Verhalten zieht ungeahnte Konsequenzen nach sich, denn neben ihr gibt es noch weitere neue Teilnehmerinnen am Wettbewerb. Plötzlich ist Dumplin eine Vorreiterin und Vorbild für weitere Mädchen, die Normalerweise im Abseits stehen. Es wird ein Schönheitswettbewerb, wie es ihn zuvor nie gegeben hat. Die Mädchen bringen Seiten von sich zum Vorschein, die sonst verborgen geblieben wären, entwickeln ein positives Selbstwertgefühl. So gewinnt Will neue Freundinnen, es zeigen sich aber auch ihre eigenen Vorurteile und sie lernt sehr viel über sich selbst.
Eine sehr wichtige Rolle im Buch spielt die amerikanische Sängerin Dolly Parton. Sie ist das Idol von Willowdean und ihrer Tante. Für Will bedeutet diese Musik eine warme Oase der Erinnerung und Liebe. Aus ihr zieht sie die Kraft, sich im Leben zu behaupten. Dennoch überlagert dieser Part die eigentliche Geschichte nicht, was ich als sehr positiv empfunden habe.

Will ist vielschichtig und oft sehr gegensätzlich. Sie vereint den Zwiespalt, den viele Teenager in diesem Alter mit sich herumtragen. 
Es ist eine Zeit des Umbruchs, des Erwachsenwerdens, der ICH-Suche. Freundschaft ist hier ein Schlüsselwort. Es geht darum, wie sich alte Freundschaften verändern können und neue entstehen, die Akzeptanz von Anderen. Dumplin hilft, die Augen für die Welt zu öffnen und zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben. Es geht um loslassen und neue Blickwinkel.


Es ist eine Geschichte, die sich gegen den ganzen Diätenwahn stellt und zeigt, dass Schönheit ein sehr weit gefächerter Begriff ist und sich auf vielfältige Weise zeigen kann. Willowdean ist schön. Durch ihre ganze Art, ihr Wesen und ihre besondere Ausstrahlung besitzt sie eine Schönheit, die von vielen nicht auf den ersten Blick wahrgenommen wird, aber echt ist. Sie besitzt neben aller Unsicherheit und Selbstzweifel eine große innere Stärke. Julie Murphy hat keine Heldin erschaffen, die ohne Fehl und Tadel ist. Auch Will begeht Fehler und befindet sich in ihrer eigenen Denkweise nicht immer auf dem richtigen Weg. Gerade dadurch wird eine sehr authentisch anmutende Geschichte erzählt. Nicht kitschig, sondern wie das Leben eben so spielt.

Da ich für den Verlag FISCHER FJB auch als Buchbotschafterin für "Dumplin´ Go big or go home" unterwegs sein darf, läuft auf meinem Blog noch bis zum 10.04.2018 eine Mitmachaktion für Euch. Ihr müsst ja nicht gleich alle drei Fragen beantworten, doch ich würde mich freuen, wenn Ihr euch beteiligt. Hier geht es zum Ationspost.



Donnerstag, 22. März 2018

Rezension "Unter Pechschwarzen Sternen" von Gereon Krantz - ProTalk Verlag

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Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Pro Talk Verlag (6. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939990442
ISBN-13: 978-3939990444
D: 14,90 Euro









Inhalt:


In Berlin wird die Leiche einer Frau gefunden, mit Messerstichen übersät und grausig in Szene gesetzt. Ein Ritualmord? Die Tat eines psychisch Kranken? Der Auftakt einer Mordserie, die die Hauptstadt in Atem halten wird? Den Fall übernehmen zwei Kommissare, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die perfektionistische und ehrgeizige Claudia Vogt und Thomas Harder, ein Alkoholiker mit Todessehnsucht, der nach einem Disziplinarverfahren gerade den Dienst wieder angetreten hat. Die Zusammenarbeit erweist sich als schwierig. Während Vogt sich beinahe besessen an die Dienstvorschriften hält, scheut Harder nicht davor zurück, auf der Jagd nach dem Mörder alle Regeln zu brechen. Immer wieder geraten die beiden aneinander und stehen sich selbst und der Lösung des Rätsels im Weg. Aber wenn sie den Täter fassen wollen, müssen sie ihre Konflikte überwinden. Und ihnen läuft die Zeit davon: Alles deutet darauf hin, dass es nicht bei diesem einen Mord bleiben wird.
Quelle: ProTalk Verlag




Der Autor:


Gereon Krantz, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Philosophie und Sinologie in Köln, Prag und Berlin. Er war als Lagerarbeiter, Archivaushilfe, Ashramhausmeister und Bartender tätig und lebt, schreibt und arbeitet heute in Köln.
Quelle: ProTalk Verlag




Rezension:


Das Cover von "Unter Pechschwarzen Sternen" ist, wenn man den Inhalt kennt passend und spricht für die teils sehr düsteren Szenen in diesem Thriller. Mich hat es auf jeden Fall dazu verleitet, nach dem Buch zu greifen. 

Anfangs recht gewöhnungsbedürftig, habe ich mich von Seite zu Seite mehr den Protagonisten angenähert. Thomas Harder erfüllt das Klischee des typischen, verkorksten Kriminalkommissars. Immer wieder muss er seine eigenen Dämonen bekämpfen. Wären da nicht die Menschen, die es zu retten gilt und die Täter, die er unbedingt fassen möchte, würde ihm der Sinn zu leben bereits völlig abhandengekommen sein. So aber steht er zwar immer am Rande des Abgrundes, schafft es jedoch letztendlich wieder einen Schritt zurück zu treten. 
Seine Kollegin Claudia Vogt dagegen steht mit beiden Beinen auf der Erde, ist zielstrebig und ehrgeizig. Dennoch versteht sie schnell, wie ihr Partner tickt und gibt ihm die Freiheiten, die er braucht. 

Einzigartig ist das Verständnis von Thomas Harder für die kranken Seelen der Täter. Anfangs war es für mich schwer an diesen recht skurrilen Ermittler heran zu kommen. Am Ende mochte ich ihn ganz gern. Sein Wesen fasziniert mich. Gegen Harder wirkt Claudia Vogt sehr kalt und glatt. Ihre Fassade muss man im Laufe der Ermittlungen erst durchbrechen.
Beide ergänzen sich perfekt und harmonieren trotz aller Unterschiede gut miteinander. Sie bilden ein Ermittlerduo, von dem man gern mehr lesen möchte.

Immer wieder befindet man sich als Leser im Kopf des Täters, kann ihn dennoch nie wirklich fassen. Man hofft und bangt mit den Opfern und wird in Atem gehalten. Dieser Thriller entwickelt seinen ganz eigenen Sog, wenn man der Entwicklung Zeit gibt.

Wer sich auf dieses Buch einlässt, muss sich auf die sehr direkte und manchmal recht derbe Schreibweise des Autors gefasst machen. Stellenweise blitzt immer wieder ein tiefschwarzer Humor durch. Auch wenn sich das Geschehen gerade durch die sehr deutlichen Worte und Beschreibungen realistisch anfühlt, musste ich mich an den Schreibstil von Gereon Krantz erst gewöhnen. 
Er hat auf jeden Fall einen spannenden Thriller entworfen, dessen Spannungsbogen den Leser bis zum Ende fesselt. Ein gut platzierter Cliffhänger am Ende trägt sein Übriges dazu bei.


Mittwoch, 14. März 2018

Auf nach Leipzig - die Buchmesse ruft! - #lbm18

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In den nächsten Tagen kehrt hier auf dem Blog Ruhe ein, denn Zwiebelchen fährt zur Buchmesse.

Die Leipziger Buchmesse öffnet uns Literatursüchtigen wieder die Türen und ich reise zum ersten Mal bereits am Mittwochabend an. Drei mit Terminen vollgepackte Tage warten auf mich. Verschiedene Events, Bloggertreffen, Verlagstermine und natürlich Begegnungen mit lieben Freunden stehen auf dem Plan. Sollte ich an irgendjemanden kommentarlos vorbei rennen, haltet mich fest, stupst mich an. Ich habe leider manchmal Scheuklappen über den Augen.

Sollte es mit dem öffentlichen WLAN funktionieren, versuche ich ab und an ein Lebenszeichen zu senden. Ansonsten hört ihr nach der Buchmesse wieder von mir.

Jetzt freue ich mich auf ein paar buchige, inspirierende Tage.

Eure Anja

Sonntag, 11. März 2018

Rezension "Unter schwarzen Federn" von Sabrina Schuh - #Märchenspinnerei

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Taschenbuch: 312 Seiten
Verlag: Nova MD; Auflage: 1. Auflage 2018 (13. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3961117012
ISBN-13: 978-3961117017
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
D: 9,99 Euro






Inhalt:


Eine schnatternde Meute Teenager
Eine unscheinbare Außenseiterin
Eine Verwandlung unter Tränen

Fee’s Leben ist die Hölle. Auch der Wechsel an die neue Schule bringt keine neuen Chancen, sondern nur Psychoterror und Ausgrenzung. Eines Tages spitzen sich die Dinge so zu, dass Fee nur noch einen Ausweg sieht; und der ist endgültig. Statt sie jedoch von ihrem Leben zu erlösen, bringt der von Markus vereitelte Selbstmordversuch sie in die Therapie. Wird sie es mit seiner Hilfe schaffen, ihren Lebensmut wiederzufinden oder wurde sie bereits zu tief verletzt?

In "Unter schwarzen Federn" spinnt Autorin Sabrina Schuh mit den Elementen von Andersens hässlichem Entlein eine düster-romantische Geschichte über Ausgrenzung, Todeswünsche und den schweren Weg eines jungen Mädchens, auf der Suche nach ihrem wahren Selbst.
Quelle: Amazon




Die Autorin:


Sabrina Schuh wurde 1987 geboren und gehört damit zu Generation Y – der Generation der Möglichkeiten! Von diesen hat sie gleich eine ganze Handvoll ergriffen. So ist sie nicht nur Fachfrau für das Vermarkten von Büchern und Lektorin diverser Titel, sondern schreibt auch selbst.
Bereits in den letzten Jahren hat sie unter verschiedenen Namen Beiträge in einigen Anthologien und einer Hörbuchapp veröffentlicht. Nun wagt sie 2018 mit der Märchenspinnerei den Schritt Richtung Romanveröffentlichung.
Mit Mann, Kind und Hund lebt sie im schönen Frankenland. Wenn sie sich nicht gerade beruflich mit Büchern befasst, findet man sie im Schwimmbad … Oder sie liest zum Vergnügen.
Quelle: Amazon


Rezension:


Wir werben immer für Offenheit, Kreativität und die Entwicklung von eigenen Persönlichkeiten.
Dennoch erwarten die Menschen, dass man sich anpasst und in der breiten Masse mitschwimmt. Anders zu sein bedeutet oftmals Ausgrenzung oder derjenige muss so stark und gefestigt sein, um Anfeindungen unbeschadet standhalten zu können.

Fee ist anders. Unsicher, mit einem weichen Herzen steht sie ganz für sich allein auf der Welt. Ihr Elternhaus ist lieblos und sie kann den Ansprüchen ihrer Eltern nicht genügen. Sie findet hier weder Rückhalt noch irgendeine Unterstützung. Fee muss funktionieren. Ihre Kleidung ist eine Provokation an die Eltern und ihre Umgebung, aber ebenso ein Hilfeschrei. Sie ist die Neue an der Schule und sticht aufgrund der getragenen Klamotten aus der breiten Masse heraus. Ohne Freunde ist sie das perfekte Opfer für Hänseleien und Mobbing. Als der einzige eng mit ihr verbundene Mensch stirbt, der Fee mit Wärme und Zuneigung bedachte, möchte sie ihrem Leben entfliehen.

Manchmal sind es diese kleinen glücklichen Zufälle und Begegnungen, die unser Leben von Grund auf verändern. In diesem Fall ist Markus zur richtigen Zeit vor Ort und von da an ändert sich das Leben der beiden. Prioritäten verschieben sich, Menschen werden wachgerüttelt und neue Freundschaften entstehen. 



Im Buch werden Themen wie Mobbing, Depressionen und Suizid angesprochen. Sabrina Schuh hat diese in ihrer Märchenadaption sehr gut verarbeitet.

Ihr Schreibstil ist flüssig und in einem der Zielgruppe angepassten Sprachtenor verfasst. Mich hat einzig, wie schon in der Leserunde erwähnt, der mehrfach verwendete Satz: "Halt die Schnauze." gestört. Einmal war er passend, die weiteren Male stach er aus dem Kontext der sonstigen Formulierungen und Sprache der Protagonisten zu sehr heraus. Ansonsten fand ich das Sprachbild als sehr gut gewählt.

Das Ende wartet mit einer passenden und gleichzeitig rührenden Symbolik auf. Aus dem schwarzen Entlein wird ein strahlender Schwan. Es ist das Ende des Buches, aber der Anfang für Fee, Markus  und ihre Freunde. Das Leben hält noch so viele Wunder bereit, wir müssen lediglich unser Herz öffnen und sie zulassen.

Meine Gedanken zu den einzelnen Leseabschnitten der Leserunde könnt ihr gern hier noch einmal nachlesen:

Leserunde Let´s (sp)read "Unter schwarzen Federn" von Sabrina Schuh - 3. Leseabschnitt

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Fast sind wir am Ende unserer Leserunde angelangt und bevor ich zum Abschluss meine vollständige Rezension poste, gibt es für Euch noch ein paar Erörterungen zum 3. Leseabschnitt.

Wer sich die Seiten des Buches einmal genauer anschaut, wird die vielen kleinen Entenzeichnungen an den Seiten bemerken. Jetzt blättert einmal rasch durch und ihr erlebt ein erstaunliches Mini-Daumenkino.

Wie ich schon in den vorherigen Abschnitten erwähnte, habe ich die Hauptprotagonisten Fee und Markus direkt in mein Herz geschlossen. Sie wirken sehr real und Sabrina Schuh macht es ihren Lesern leicht, mit ihnen warm zu werden. Dennoch ist mir eine ganz andere Person noch viel mehr aufgefallen. Sie tritt erst gegen Ende der Handlung so wirklich in Erscheinung, trägt aber sehr viel dazu bei, dass die Wandlung von einem kleinen hässlichen Entlein zu einem wunderschönen Schwan auch optisch überzeugt. Silke ist eine Freundin, wie man sie sich wünscht. Sie steht Markus ohne zu zögern mit guten Ratschlägen bei und reicht Fee vorbehaltlos die Hand. Sie ist zur Stelle, als sie gebraucht wird und spielt sich nicht in den Vordergrund.


Das Buch und seine Handlung haben mir sehr gut gefallen. Man könnte es eigentlich als All-Age-Buch bezeichnen. Ich hoffe, es bewirkt, dass wir alle ein bisschen mehr Verständnis für unsere Mitmenschen aufbringen und uns die Mühe machen, hinter die Fassade zu schauen.

Der Abschluss des Buches zeigt, wie positiv Fee sich entwickelt hat und das dies nur mit helfenden Händen, Freunden und anderen Menschen erfolgen kann. Aus dem einsamen Mädchen wird eine junge Frau mit genügend Selbstbewusstsein, um über ihren Schatten zu springen und ihre Leidenschaft sowie Talente auszuleben. Es ist ein Anfang, der auf eine bessere Zukunft hoffen lässt.
Fee scheint endlich einen Platz im Leben gefunden zu haben, wo sie hingehört, anerkannt wird und sich wohlfühlt.

Die Symbolkraft, die in einer der letzten Szenen steckt, hat mich sehr gerührt und beeindruckt. Die Idee ist nicht unbedingt neu, passt aber punktgenau und ist einfach perfekt.

Abschließen möchte heute mit meinem Lieblingszitat aus dem dritten Abschnitt von "Unter schwarzen Federn":

"Ich möchte dich hassen, dich beschimpfen und ja, ich wollte dir auch eine runterhauen. Mal wieder. Aber es geht einfach nicht. Sobald ich dich sehe, setzt mein Verstand aus. Dann will ich mich nur noch in deinem Arm kuscheln und nie mehr losgelassen werden."


Natürlich könnt ihr Euch auch heute wieder ein Los bei mir sichern.


Mit Unterstützung von Sabrina Schuh gibt es für Euch am Ende unserer Leserunde 3x je ein signiertes Print von "unter schwarzen Federn" mit Lesezeichen und Postkarte zu gewinnen.


Auf allen teilnehmenden Blogs stellen wir Euch heute, am 04.03.18 und 11.03.18 jeweils eine Frage. So könnt ihr an jedem Sonntag 10 Lose, also insgesamt bis zu 30 Losen sammeln, mit denen ihr am Ende in den Lostopf hüpft.


Welche Szenen aus Büchern oder Filmen mit Symbolcharakter haben Euch beeindruckt?
Das Gewinnspiel startet am 25.2.18 und endet am 12.3.18 um 23:59 Uhr.
Beachtet bitte unsere Teilnahmebedingungen!

Samstag, 10. März 2018

Ich bin Buchbotschafterin für "Dumplin" von Julie Murphy aus dem Verlag FISCHER FJB - #Mitmachaktion - #Gewinnspiel - (#Werbung)

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Am 21. März 2018 erscheint im Verlag FISCHER FJB ein Buch mit einer ganz besonderen Heldin.
"Dumplin" von Julie Murphy spielt in einem kleinen Ort, wie er überall zu finden sein könnte. Zu den größten Ereignissen im Jahr zählen die Sportevents und der jährliche Schönheitswettbewerb.

Ab heute starten auf mehreren Blogs verschiedene Aktionen zu diesem Buch. Wir sind Buchbotschafter/innen für "Dumplin" und möchten Euch die Wartezeit bis zum Erscheinungstermin verkürzen.

Um meiner Rezension nicht vorwegzugreifen und Euch auf die Handlung einzustimmen hier kurz der Klappentext zum Buch.

Die #1 der „New York Times“-Bestsellerliste: Dick UND schön? Unsicher UND mutig? Dumplin‘ ist all das und noch viel mehr.

Willowdean – „16, Dolly-Parton-Verehrerin und die Dicke vom Dienst“ – wird von ihrer Mutter immer nur Dumplin' genannt. Bisher hat sie sich in ihrem Körper eigentlich immer wohl gefühlt. Sie ist eben dick – na und? Mit ihrer besten Freundin Ellen an ihrer Seite ist das sowieso total egal.
Doch dann lernt sie den sportlichen und unfassbar attraktiven Bo kennen. Kein Wunder, dass sie sich hoffnungslos in ihn verknallt – dass er sie allerdings aus heiterem Himmel küsst, verunsichert sie völlig. Plötzlich macht es ihr doch etwas aus, nicht schlank zu sein.
Um ihre Selbstzweifel in den Griff zu bekommen, beschließt Will, sich der furchteinflößendsten Herausforderung in ganz Clover City zu stellen: Sie will am „Miss Teen Blue Bonnet“-Schönheitswettbewerb teilnehmen und allen – vor allem sich selbst – beweisen, dass die Kleidergröße für das ganz große Glück überhaupt keine Rolle spielt.

„Badeanzüge haben so etwas an sich, das einen denken lässt, man müsste sich erst das Recht verdienen, sie zu tragen. Aber eigentlich ist doch die entscheidende Frage:
Hast du einen Körper?
Dann zieh ihm einen Badeanzug an.“



Willowdean ist eine wirklich vielschichtige und interessante Persönlichkeit. Einerseits selbstbewusst und couragiert, auf der der anderen Seite unsicher und von Selbstzweifeln geplagt. Ihr werdet sie lieben.

Eine Schlüsselrolle in ihrem Leben und in der Handlung spielt die amerikanisch Countrysängerin Dolly Parton mit ihrem Song "Joleen". Mit dieser Musik verbinden sich für Dumplin die bisher schönsten und auch traurigsten Erinnerungen.
Ich mag ja die Originalversion des Liedes.


Ich hoffe, ihr habt Lust, mich bei meiner kleinen Aktionen zu unterstützen

Auch wenn ihr das Buch selbst noch nicht kennt, helft uns, die Aufmerksamkeit auf "Dumplin" zu lenken. Hierfür habe ich mir drei Aufgaben überlegt:

1. Aufgabe


Mit Musik verbinden sich oft Emotionen und Erinnerungen. Bei mir ist es z. B. "In the Ghetto" von Elvis Presley.


Ich liebe seine Musik so lange ich denken kann und dieser Song ist schon immer mein Klingelton auf dem Handy. Alle anderen Klingeltöne überhöre ich. Es hat meinen Mann schier zur Verzweiflung gebracht, dass ich mein Telefon ignorierte, nachdem ich auf einem neuen Gerät einen anderen Klingelton installiert hatte. Also dudelt bei mir "In the Ghetto", wenn mich jemand anruft und ich ernte den ein oder anderen merkwürdigen Blick. Doch ich fühle mich mit dieser Musik einfach wohl.

Mit welchem Song verbindet ihr Kurioses, Erinnerungen bzw. besondere Erlebnisse?
Postet mir in den Kommentaren einen Link zu dem entsprechenden YouTube-Video.


2. Aufgabe


In "Dumplin" geht es während des Schönheitswettbewerbes um besondere Talente der Teilnehmerinnen.

Ich habe lange darüber nachgedacht, welches Talent ich gewählt hätte. Singen, Tanzen oder ein Instrument spielen kann ich nicht besonders gut. Als Kind habe ich - nicht ohne Erfolg - Rhythmische Sportgymnastik betrieben. Versetze ich mich nun in das Alter von Willowdean, hätte ich evtl. etwas aus diesem Bereich vorgeführt. Ansonsten denke ich mir gern fantasievolle Geschichte aus.

Jetzt seid ihr an der Reihe. Was wäre Euer besonderes Talent?


3. Aufgabe


Dumplin ist der Spitzname/Kosename, den Willowdean von ihrer Mutter bekommen hat. Das Verhältnis zwischen beiden ist nicht ideal und sie ist auch nicht glücklich darüber, als Knödel bezeichnet zu werden. Vor ihren Mitschülern ist es ihr peinlich.

Ich hatte als Kind nie wirklich einen Spitznamen und habe andere darum beneidet. Mein Name lässt sich ja auch kaum verniedlichen oder abkürzen. Meine Mom nannte mich ab und an Rieke oder Spätzchen.
Erst während meines zweiten Kanadaurlaubes bei meiner Freundin, verpasste mir ein kleines vierjähriges Mädchen, den Spitznamen, der auch zur Namensgebung meines Blogs führte. Ich war damals bereits Anfang 20. Sie konnte Anja nicht richtig aussprechen und nannte mich Anfangs onion. Die familiären Wurzeln meiner kanadischen Freunde liegen in Holland und aus onion wurde so durch die Übersetzung ins Deutsch-Holländische Zwiebelsche und letztendlich Zwiebelchen.

Habt ihr einen Spitznamen, den ihr liebt oder der Euch peinlich ist?



Postet Eure Antworten bitte in den Kommentaren sowie zu jeder Fragen jeweils separat und mit den Hashtag #Dumplin auch auf Instagram, Twitter, Facebook oder einem Eurer anderen Kanäle. Schickt mir die entsprechenden Links per Mail an: schmidt.anja73@gmail.com.

Ich werde mir die Zeit nehmen und alle Links besuchen und liken.
Bis zum 10.04.2018 habt ihr Zeit, Euch an meiner Aktion zu beteiligen und alle Fragen zu beantworten.
Am Ende werde ich für eine/n Teilnehmer/in ein kleines Überraschungspäckchen packen.

Ich bin gespannt auf Eure Antworten und hoffe, ihr helft mir rege, die Aufmerksamkeit auf "Dumplin" zu lenken.





Teilnahmebedingungen:
• Wer darf teilnehmen? Minderjährige nur mit schriftlicher Erlaubnis der Eltern, nur Teilnehmer aus Deutschland. Teilnehmer aus dem Ausland sind ebenfalls zugelassen, sofern diese das Porto selbst tragen.
• Der Gewinner wird ausgelost und stimmt durch die Teilnahme zu, namentlich auf dem Blog genannt zu werden.
• Die Aktion beginnt am 10.03.2018 und endet am 10.04.2018 um 23:59 Uhr.
• Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
• Eure Daten werden ausschließlich für das Gewinnspiel und den Versand benutzt und danach gelöscht.
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Donnerstag, 8. März 2018

Rezension "Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen" von Lars Simon - dtv Verlag

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung


Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (10. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423217049
ISBN-13: 978-3423217040
D: 9,95 Euro







Inhalt:


Der Trindemossen, ein Wald voller Magie am Rande Göteborgs, birgt viele Geheimnisse. Gemeinsam mit Mops Bölthorn macht Lennart Malmkvist sich dahin auf, um Prof. Dr. Titus Hellström zu besuchen. Er soll Lennart dabei helfen, endlich die Dunklen Pergamente in seinen Besitz zu bringen. Aber Hellström wirkt seltsam entrückt, und die Polizei ist vor Ort: Offenbar wurde Hellströms Frau entführt ... Ein weiteres Mal versucht Lennart, Ordnung in das magische Chaos um sich herum zu bringen. Und muss sich am Ende entscheiden: zwischen den Dunklen Pergamenten und Bölthorn, den er nun doch ins Herz geschlossen hat.
Quelle: Amazon



Der Autor:


Lars Simon hat nach seinem BWL- und Politologie-Studium zuerst lange Jahre als Marketingleiter einer IT-Firma gearbeitet, bevor er als Touristen-Holzhaus-Handwerker mit seiner Familie mehr als sechs Jahre in Schweden verbrachte. Heute lebt er in der Nähe von Frankfurt/Main.
Quelle: Amazon



Rezension:


Das Cover ist wieder ein absoluter Hingucker und fühlt sich durch den edlen Druck toll an.

Schon nach wenigen Zeilen war ich erneut gefangen in der von Lars Simon geschaffenen magischen Welt. "Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen" setzt an, wo der erste Teil aufgehört hat. Liebenswerte bekannte Protagonisten und neue skurrile Persönlichkeiten warteten auf mich und hielten mich auf Trapp. Lennart wächst mit seinen Aufgaben und Erlebnissen. Fast könnte man sagen, er wird ein klein wenig Erwachsener. Mit seinem großen Herzen und kreativen Ideen schafft er es, dem Bösen immer wieder ein Schnippchen zu schlagen. 

Humorvoll, mit düsteren Einschüben und einer Menge Magie, wurde ich in dieses neue Abenteuer gezogen. Freut Euch auf ständig hungrige Kobolde, verliebte Feen, einen verwirrten Professor und unheimlich bösartige Charaktere.
Dieses bunte Gemisch aus Fantasy und Krimi verspricht eine unterhaltsame und spannende Lektüre. Erfrischend anders und mit skandinavischem Charme gelingt es Lars Simon eine ganz eigene Welt zu erschaffen, die sich vom üblichen Mainstream absetzt.
Es wird dunkler und gefährlicher für Lennart Malmkvist und seinen Mops Bölthorn. Lars Simon besticht mit trockenem Humor, überraschenden Wendungen und eröffnet uns Lesern viele neue Geheimnisse.
Lasst Euch begeistern und kommt mit auf die Jagd nach den Dunklen Pergamenten.

Der Handlung kann man auch ohne Kenntnisse des vorherigen Bandes gut folgen, dennoch habt ihr ein grandioses Abenteuer verpasst und solltet unbedingt zuvor "Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen" (der Link führt zu meiner Rezension) lesen.

Übrigens, er hat es wieder getan und einen gemeinen Cliffhanger an das Ende des zweiten Teils gesetzt. Jetzt heißt es erneut, sich in Geduld zu üben und auf die Fortsetzung zu warten.
Ich bin sicher nicht die Einzige, die schon jetzt sehnsüchtig ein neues Abenteuer von Lennart Malmkvist herbeisehnt.



Montag, 5. März 2018

Rezension "Iris Grace: Bilder malen tausend Worte. Die Geschichte meiner autistischen Tochter" von Arabella Carter-Johnson - Bastei Lübbe

Nach §2 Nr. 5 TMG kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung


Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth); Auflage: 1 (9. September 2016)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Bernhard Josef
ISBN-10: 3431039626
ISBN-13: 978-3431039627
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Originaltitel: Iris Grace
D: 22,00 Euro





Inhalt:


Wenn Iris malt, verliert sie sich ganz in den Farben und Formen. Doch bevor sie zu einem Wunderkind wurde, war sie vor allem ein Kind, das ein Wunder brauchte. Denn Iris Grace hat Autismus. In den ersten Lebensjahren war sie unerreichbar, lebte in ihrer eigenen Welt, die Familie verzweifelte. Dann entdeckte ihre Mutter, wie fasziniert Iris mit Pinsel und Farbe umging. Und schließlich war es die kleine Katze Thula, die die Verbindung zwischen Iris und der Außenwelt herstellte. Eine zauberhafte, wahre Geschichte.
Quelle: Amazon



Die Autorin:


Arabella Carter-Johnson ist Iris Graces Mutter und freischaffende Fotografin. Sie wuchs in der sanften Hügellandschaft des Leicestershire auf. Nach einem längeren Aufenthalt in Frankreich zog sie 2008 mit ihrem Mann Peter-Jon dorthin zurück. Die Geburt ihrer Tochter Iris Grace 2009 änderte ihr Leben von jetzt auf gleich und für immer. Arabella hat ihre große gemeinsame Lebensreise in Fotos und Tagebucheinträgen festgehalten und erzählt ihre Geschichte in ihrem ersten Buch.
Quelle: Amazon



Rezension:


Es liegt schon eine Weile zurück, da wurde mir dieses Buch von Arndt von Astrolibrium und Bini von Literatwo ans Herz gelegt. Es wanderte damals direkt auf die Wunschliste, musste dann aber aufgrund seines Preises eine geraume Weile darauf warten, bei mir einzuziehen. Anschließend brauchte es erneut Zeit, bis ich mir die Muse nahm, mit Grace Bekanntschaft zu schließen. Nachdem ich nun das Gelesene verarbeitet habe, sitze ich an dieser Rezension und fürchte, nicht die richtigen Worte zu finden. 
Fast scheint es, dass ich mich in der Annäherung an dieses Buch ein wenig wie Iris Grace verhalte und langsam und vorsichtig vorgehe.

Ich habe gelernt, dass es sehr unterschiedliche Spektren von Autismus gibt. Das Asperger-Syndrom ist wohl die bekannteste und nicht erst seit der Verfilmung von "Fuck ju Göthe". Obwohl hier die Erkrankung meiner Meinung nach arg ins Lächerliche gezogen und verharmlost wird. Für diesen Film akzeptabel, aber dennoch irreführend.

Quelle: Amazon

Über die von Arabella Carter-Johnson ins Leben gerufene Seite Iris findet ihr folgende Definition zu Autismus:

"Autismus ist eine lebenslange Entwicklungsstörung, die beeinflusst, wie eine Person mit anderen Menschen kommuniziert und sich auf sie bezieht. Es beeinflusst auch, wie sie die Welt um sie herum sinnvoll machen.

Es ist eine Frequenzbedingung, was bedeutet, dass alle Menschen mit Autismus bestimmte Schwierigkeiten haben, aber ihr Zustand wird sich auf jede von ihnen unterschiedlich auswirken. Einige Menschen mit Autismus sind in der Lage, ein relativ unabhängiges Leben zu führen, aber andere haben möglicherweise begleitende Lernschwierigkeiten und benötigen eine lebenslange fachliche Unterstützung. Menschen mit Autismus können auch über oder unter Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Berührungen, Geschmäckern, Gerüchen, Licht und Farben leiden.

Autismus betrifft derzeit 1 von 100 Menschen in Großbritannien.

Es gibt etwa 100.000 Kinder mit Autismus in Großbritannien, mit etwa einer halben Million Familienmitglieder, die direkt von der Krankheit betroffen sind.


Frühe Intervention, Bildung und Unterstützung sind entscheidend, damit Kinder und Jugendliche mit Autismus ein erfülltes Leben führen können.
"


Iris Grace befindet sich sehr weit im Spektrum dieser Krankheit gefangen und dementsprechend bauen sich vor ihr und ihrer Familie anfangs sehr große, manchmal unüberwindlich erscheinende Probleme auf.

Als werdende Eltern freut man sich auf den Nachwuchs, möchte nur das Beste und entwickelt Träume von der gemeinsamen Zukunft als Familie. Jeder weiß, dass sich mit einem Kind das bisherige Leben verändert. Prioritäten werden neu verteilt und der Blick auf die Umgebung wird ein anderer.

Anfangs hält Arabella Carter-Johnson die Probleme mit ihrem Baby für normal, so wie die, die alle Eltern mit einem Neugeborenen irgendwann einmal durchmachen. Doch nehmen diese kein Ende. Es gibt keine Erholungsphasen, keine Besserung und auch die Kraftreserven versiegen.
Es ist ein schlimmer Moment zu erkennen, dass etwas nicht stimmt, sich die gestellte Diagnose einzugestehen, diese zu akzeptieren. Doch ist es auch eine Erklärung und den Eltern von Iris fällt eine erste Last von den Schultern. Mit der Akzeptanz, dass Iris Grace an Autismus leidet, eröffnet sich für ihre Eltern der Weg, damit umgehen und ihrem Kind helfen zu können. Beeindruckt hat mich die Stärke von Arabella Carter-Johnson und ihrem Mann. Sie hadert mit dem Schicksal, gibt aber nie auf. Am Ende einer Sackgasse dreht sie um und sucht nach neuen Wegen und Möglichkeiten. Die Unterstützung ihres Mannes ist ihr sicher und immens wichtig. Sie akzeptieren ihr Kind so, wie es ist.


"...Mit einem autistischen Kind Kontakt aufzunehmen, mit ihm interagieren zu wollen, ist manchmal wie einen fernen Sender am Radio einzustellen, aber hat man einmal die exakte Frequenz zwischen all dem Rauschen und Knistern gefunden, ist der Empfang glasklar..."

Durch die Liebe und Fürsorge ihrer Familie entwickelt sich Iris Grace zu einem lebensfrohen glücklichen Kind, das sogar beginnt, die engere Nähe anderer Personen zuzulassen bzw. zu genießen. Ein Schlüsselmoment hierfür war die Aufnahme von Thula in den Kreis der Familie.

Tiere werden schon lange zu Therapiezwecken eingesetzt, dennoch kommt es auch hier auf die richtige Chemie zwischen Mensch und Tier an. Im Fall von Iris Grace war es nicht die anfangs erhoffte Freundschaft zu einem Hund, sondern die zu einer Katze. Hier habe ich sehr viele neue Informationen zu der Rasse Main Coon bekommen. Die Symbiose zwischen beiden ist faszinierend.
Iris hat eine wunderbare Entwicklung durchgemacht und entgegen aller Prognosen sogar sprechen gelernt. Sie verfügt über eine hohe Intelligenz. Ohne die Liebe, den Willen und die Kraft ihrer Eltern, wäre ihr Weg sicher anders verlaufen.

"...Timing ist alles im Leben...Die Wahl des richtigen Augenblicks unterscheidet zwischen Erfolg und Misserfolg. Auch das Leben mit Autismus kann eine Frage des Timings sein..."

Das Buch ist kein Jammertal. Die Autorin schreibt offen und ehrlich über ihre Liebe zu ihrer Tochter, ihre Wut auf das Schicksal, über Verzweiflung, Scheitern und Erfolge, Traurigkeit und Freude, Glück und Hoffnungen. Sie gibt mit ihrem Buch anderen Eltern Hoffnung und zeigt Wege auf. Zwischen allen Zeilen spürt man die Liebe zu ihrem kleinen Mädchen.

Quelle: Amazon

Faszinierend ist das Gefühl, das Iris Grace mit ihren Bildern hervorruft. Das Zusammenspiel der Farben in ihren Bildern und ihre Technik, die nicht auf ein so kleines Mädchen schließen lassen, haben mich sehr berührt. Ihre Bilder drücken die Gefühle aus, die dieses kleine Mädchen auf andere Weise nicht zeigen oder in Worten verpacken kann.  Ja, ich würde mir diese Bilder auch an die Wand hängen.

Die Welt mit anderen Augen betrachten und einzelne Momente genießen. Weit weg von der Hektik und Schnelligkeit des Lebens unsere Welt entdecken. Sich an Erfolgen erfreuen und Niederlagen als neuen Ansporn nehmen. Kleine Schritte planen und manchmal einen Schritt voran, aber dafür wieder drei Schritte rückwärtsgehen - dennoch nie aufgeben. Diese Botschaft, Verständnis und sehr viel Hoffnung für betroffene Eltern vermittelt das Buch.





Sonntag, 4. März 2018

Leserunde Let´s (sp)read "Unter schwarzen Federn" von Sabrina Schuh - 2. Leseabschnitt

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In der vergangenen Woche bin ich in den zweiten Leseabschnitt von "Unter schwarzen Federn" eingetaucht.

Eine besondere Lieblingsstelle habe ich noch nicht, aber mir gefällt die Idee, dass beide ihre Liebe zur Musik zu einer Art Therapie nutzen. Es verbindet und öffnet ihnen neue Welten, um Gefühle herauszulassen, aber auch aufleben zu lassen.

Ich liebe es, die Ereignisse einer Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. In "Unter schwarzen Federn" erleben wir auf der einen Seite Fees Gefühlswelt, auf der anderen Seite die von Markus. Es ist interessant, wie sich so der Kreis immer wieder schließt und man eine Sicht auf den Kern (Fee), aber auch auf des Geschehen rundherum (Markus) erhält. Dabei passen sich die einzelnen Passagen einander an und haben einen fließenden Übergang.

Bisher erfüllt diese Geschichte meine Erwartung und bietet neben guter Unterhaltung viele Eckpunkte zum Nachdenken.

Erschreckend ist, wie kalt und egoistisch Eltern sein können. Dennoch steckt in Fee ganz viel Kraft und ich denke, sie wird es schaffen, ihre Dämonen zu besiegen. Ich bin immer wieder froh, dass ich Depressionen nur als Außenstehende kenne und nicht selbst direkt davon betroffen bin. Ich finde es auch toll, dass hier gezeigt wird, dass Depressionen nicht in eine spezielle Schublade eingeordnet werden können, sondern auf unterschiedliche Art und Weise auftreten können. Auch die Auslöser sind immer wieder anders und wir sollten alle immer wieder über unser Verhalten gegenüber unseren Mitmenschen nachdenken.

Sabrina bat uns, ein kreatives Foto passend zum Buch zu posten. Im ersten Moment dachte ich an eine Brücke, da dieses Motiv zum Beginn der Handlung eine wichtige Rolle spielt. Dennoch habe ich mich für eine andere Konstellation entschieden, die für mich so etwas wie einen Lichtschimmer im Dunkeln bedeutet und hoffentlich Richtungsweisend für Fees Zukunft sein wird. Ich bin gespannt, was ihr dazu meint.




Und nun meine heutige Frage:


Was hilft Euch, wenn ein Tag einmal nicht so gut verlaufen ist? Was tröstet Euch bzw. hellt die düstere Stimmung wieder auf?



Mit Unterstützung von Sabrina Schuh gibt es für Euch am Ende unserer Leserunde 3x je ein signiertes Print von "unter schwarzen Federn" mit Lesezeichen und Postkarte zu gewinnen.

Auf allen teilnehmenden Blogs stellen wir Euch heute, am 04.03.18 und 11.03.18 jeweils eine Frage. So könnt ihr an jedem Sonntag 10 Lose, also insgesamt bis zu 30 Losen sammeln, mit denen ihr am Ende in den Lostopf hüpft.

Das Gewinnspiel startet am 25.2.18 und endet am 12.3.18 um 23:59 Uhr.
Beachtet bitte unsere Teilnahmebedingungen!




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