Donnerstag, 30. November 2017

4. Bloggeburtstag von Zwiebelchens Plauderecke



Zwiebelchens Plauderecke feiert heute bereits den 4. Geburtstag.

Am 30.11.2013 veröffentlichte ich meinen ersten Artikel. Damals handelte es sich um eine Entscheidung rein aus dem Bauch heraus. Mit anderen Vorstellungen und Zielen. Zwiebelchens Plauderecke hat sich in den Jahren entwickelt, manchmal verselbständigt und viele Überraschungen für mich bereitgehalten. Wichtige Freundschaften wurden geknüpft, die ich nicht mehr missen möchte.

Nicht immer halten meine Pläne dem Alltag stand, doch das ist ja gerade am schönsten im Leben. Nicht alles ist planbar und manchmal eröffnen sich dadurch auch ganz neue Wege. Ich habe viel dazu gelernt und bin für mich selbst gesehen mutiger geworden. Wie heißt es so schön: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“ 

In diesem Jahr habe ich mir selbst einen Wunsch erfüllt und Zwiebelchens Plauderecke mit einem eigenen Bloglogo ausgestattet. Nun fühlt es sich hier so richtig nach einer Art Zuhause an.

Mein Leseverhalten und meine Buchauswahl haben sich in den letzten Jahren immer wieder verändert. Dennoch bleibe ich einem Grundsatz treu. Ich lese zwar querbeet, aber nur dass, was mir wirklich zusagt. Dabei bin ich immer wieder neugierig und offen für unbekannte Wege. An den Rezensionen auf dem Blog ist das deutlich sichtbar. Bisher habe ich wirklich nur ein einziges Buch abbrechen müssen. Bei anderen „Problemkindern“ hat sich das Durchhalten oftmals gelohnt. Nicht jeder Schatz offenbart seinen Wert sofort.

Wichtig ist für mich, es macht Spaß. Und ich hoffe, ihr werdet auch in Zukunft meine Beiträge lesen.

Ich möchte allen Lesern danken, die mir in den letzten Jahren die Treue gehalten bzw. sich hier neu eingefunden haben. Als Dankeschön starte ich heute eine kleine Verlosung.


Nr. 1 Buch signiert - "Der Näher" von Rainer Löffler


Meine Rezension zum Buch könnt ihr hier nachlesen.



Nr. 2 Buch signiert - "King of Los Angeles - Verliebt in einen Rockstar" von Sarah Saxx



Meine Rezension folgt demnächst. 


Nr. 3 mp3-Hörbuch - „12 Years a Slave“



Dieses Hörbuch passt thematisch gut zu meiner morgigen Rezension.


Die Bücher sind alle ungelesen und wurden extra zum Verlosen von den Autoren signiert.
Ihr könnt für ein oder gern auch alle Bücher/Hörbücher in den Lostopf springen. Hinterlasst mir einen netten Kommentar und vermerkt, was ihr gewinnen möchtet. Wer mir eine Mailadresse o. ä. hinterlässt, den benachrichtige ich im Gewinnfall persönlich. Bis einschließlich 08.12.2017 könnt ihr in den Lostopf hüpfen.



Ich drücke allen die Daumen und freue mich auf Eure Kommentare.


Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. 
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 08.12.2017 um 23:59 Uhr.




Flashmob “Das Lachen der Toten” - Kim Leopold - #Werbung



„Es war einmal ein blindes Mädchen, welches in einem kleinen Dorf in Norwegen wohnte. Der Verlust der Mutter, die zu Unrecht als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, weckte in ihr alte, magische Fähigkeiten. Nur ein Wächter konnte sie aus dieser lebensbedrohlichen Situation befreien. Sein Name war Mikael ...“ 

Sonntag, 26. November 2017

Rezension "Über den wilden Fluss - His Dark Materials 0" von Philip Pullman - Carlsen Verlag

Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
Verlag: Carlsen (17. November 2017)
Sprache: Deutsch
übersetzt von Antoinette Gittinger
ISBN-10: 3551583935
ISBN-13: 978-3551583932
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
Originaltitel: The Book of Dust Volume One: La Belle Sauvage

D: 24,00 Euro




In­halt:


Der 11-jährige Malcolm lebt mit seinen Eltern und seinem Dæmon Asta in Oxford und geht in dem Kloster auf der anderen Seite der Themse aus und ein. Als die Nonnen ein Baby aufnehmen, von dem keiner wissen darf, ist es mit der Ruhe in dem alten Gemäuer vorbei. Auch Malcolm schließt das kleine Wesen, das in großer Gefahr zu sein scheint, sofort in sein Herz und setzt alles daran, es zu schützen. Es heißt: Lyra Belacqua.

Die Vorgeschichte zum Weltbestseller »Der Goldene Kompass«

Alle Bände der unvergleichlichen Fantasy-Serie »His Dark Materials«:

Der goldene Kompass
Das magische Messer
Das Bernstein-Teleskop
Quelle: Carlsen Verlag


Der Autor:


Philip Pullman wurde 1946 in Norwich, England, geboren. Er wuchs in Zimbabwe und Wales auf. Viele Jahre arbeitete er als Lehrer, bevor er sich ganz auf das Schreiben konzentrierte. Mit der »His Dark Materials«-Trilogie wurde er weltweit bekannt. Sie wurde in über 40 Sprachen übersetzt und Pullman erhielt zahlreiche Preise, darunter den Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preis für sein Gesamtwerk. Er lebt in Oxford.
Quelle: Carlsen Verlag



Rezension: 


Fantasyfans und Liebhaber der His Materials Trilogie fieberten schon seit Monaten dem 17. November 2017 entgegen. An diesem Tag erschien mit „Über den wilden Fluss“ das Prequel zur Serie. Zumindest Teil 1 „Der goldene Kompass“ ist fast jedem allein schon durch die Verfilmung mit Nicole Kidman ein Begriff. Auf Seiten 557 Seiten erfährt man nun die Vorgeschichte von Lyra Belaqua und lernt einen Teil der späteren Protagonisten kennen.

In diesem Buch drehen sich die Ereignisse aber vorrangig um den 11-jährigen Malcom, der grundlegend für das Überleben von Lyra verantwortlich ist. Er ist ein eher ruhiger, einfacher Junge, der seine Welt recht pragmatisch betrachtet. Dafür interessiert er sich sehr für wissenschaftliche Themen, mit denen er erstmalig durch Frau Dr. Hannah Relf in Berührung kommt. Malcom hinterfragt gemachte Beobachtungen und zeichnet sich durch seine liebevolle, hilfsbereite Art aus. Zugute kommt, dass er von Natur aus praktisch veranlagt ist. Alles in allem ist dieser Junge ein Protagonist, den man sofort ins Herz schließt. An seiner Seite finden wir Alice. Anfangs ein etwas unliebsamer Charakter, entwickelt sie sich im Laufe der Handlung und wird eine nicht zu unterschätzende Stütze bei der Rettung von Lyra.

Dann gibt es auch noch die persönlichen Daemonen, die in dieser Welt jeden Menschen begleiten. Die Vorstellung einen derartigen Seelenverwandten immer an meiner Seite zu haben, hat etwas Verlockendes. Sie haben mich am meisten fasziniert. Diese Daemonen trifft man auch in den weiteren Teilen wieder.

Malcolm
s Welt erschien mir wir eine Mischung aus unserem heutigen Umfeld gemixt mit historischen Elementen aus dem 19. Jahrhundert, einer großen Portion Fantasy sowie einer Prise Mythologie. Ich habe lange überlegt, was den Reiz der Trilogie sowie „Über den wilden Fluss“ ausmacht. Ich glaube, es ist diese besagte Mischung aus Realität, Vergangenheit, Mythologie und Fantasy. So können sich auch Literaturliebhaber, denen das eigentliche Genre Fantasy nicht unbedingt liegt, mit der Geschichte und den Ereignissen identifizieren. 


Der Schreibstil von Philip Pullmann ist klar, einfach und prägnant. Hier gleicht er seinem Protagonisten Malcolm. Dabei erzeugt er aber gleichzeitig eine fesselnde Atmosphäre und erzeugt aufgrund seiner Leichtigkeit einen bunten Bildablauf in den Köpfen der Leser. 

Das Tempo der Story ist recht rasant und reißt einen förmlich mit. Ich habe das Buch im Rahmen unserer Blogtour vorab als PDF auf dem Rechner gelesen, da es sich mit meinem Kindle nicht vertragen wollte. Eigentlich bin ich ja eher die analoge Leserin und brauche für den Wohlfühlmoment das gedruckte Buch in den Händen. Doch der Autor hat es mit „Über den wilden Fluss“ geschafft, dass ich das Buch innerhalb eines Wochenendes am PC gelesen habe. Nach dem Schlusssatz wäre ich mit den drei Helden gern weitergereist. Aber ein weiterer Band steht ja bereits in den Startlöchern.

Das gedruckte Werk besticht durch sein gelungenes Cover und ihr solltet euch durch die Dicke und Schwere des Buches nicht abschrecken lassen. Ich habe es in gedruckter Form gleich noch einmal quer gelesen. „Durch den wilden Fluss“ wird den hohen Erwartungen, die in diese Veröffentlichung gesetzt wurden mehr als gerecht.



Freitag, 24. November 2017

#Gewinnauslosung zu unserer #Blogtour "Über den wilden Fluss"

Unsere Blogtour hat sehr viel Spaß gemacht und wir bedanken uns alle herzlich für die vielen tollen Kommentare. Ich hoffe, Euch haben die einzelnen Beiträge gefallen und ihr seid nun gespannt auf die Geschichte. Lasst euch auf dieses spezielle Abenteuer ein. 

Wer noch unschlüssig ist, kann sich abschließende Inspirationen in meiner morgigen Rezension zum Buch holen.

Ein großes Dankeschön an den Carlsen Verlag für die Unterstützung und natürlich die zur Verfügung gestellten Preis.



Doch Ihr wartet sicher gespannt, auf wen das Los gefallen ist. Gewonnen haben:

Platz 1: Band 1 - 3 + Prequel
Nina von BookBlossom



Platz 2 bis 4 - je je 1 Prequel

Bücherfarben
Day Dreaming
Hundertmorgenwald


Herzlichen Glückwunsch!

Meldet euch bitte innerhalb von 3 Tagen bei Ruby mit eurer Adresse unter:


ruby.celtic@gmail.com


Dienstag, 21. November 2017

Rezension "Tausend Teufel" von Frank Goldammer - dtv Verlagsgesellschaft


Broschiert: 368 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (13. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423261706
ISBN-13: 978-3423261708
D: 16,90 Euro







Inhalt:


Der zweite Fall für Max Heller

Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes ...
Quelle: Amazon



Der Autor:


Frank Goldammer, 1975 in Dresden geboren, ist Maler- und Lackierermeister. Mit Anfang zwanzig begann er zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag und schrieb drei erfolgreiche Regionalkrimis über Dresden und Umgebung. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in Dresden.
Quelle: Amazon



Rezension:


Ich habe diesem zweiten Band rund um den Ermittler Max Heller entgegen gefiebert. Mich haben der Mensch Heller und die von Frank Goldammer hinterlassene Tiefenwirkung von "Der Angstmann" nachhaltig berührt und bis heute nicht losgelassen. Wie sehr, das könnt ihr gern in meiner Rezension zum ersten Teil nachlesen.


Auch zwei Jahre nach Kriegsende ist die Welt noch nicht wieder im Lot. Der Überlebenskampf hat neue Formen angenommen und die Menschen müssen andere Probleme lösen, doch leichter ist es keineswegs geworden. Der Winter ist hart und auch in diesen Tagen bestimmen glückliche Schicksalsfügungen und Kontakte das Überleben. Die weitreichenden Ausmaße des moralischen Verfalls kommen einmal mehr zu Tage.

Es ist ein bitterkalter Winter in Dresden. Max Heller gehört nun zur neugegründeten Volkspolizei. Die Menschen stehen diesem Konstrukt eher skeptisch gegenüber. Auch stehen den Polizisten nur geringe  Mittel zur Verfügung und die Verbrechensrate ist groß. Durch die sowjetischen Besatzer ist nur wenig Unterstützung zu erwarten. Doch Max Heller setzt sich ungeachtet eigener Nachteile für das Wohl anderer ein. Sein Ziel ist die Verbrechensaufklärung. Er bleibt seinen moralischen Prinzipien treu und beweist tagtäglich Rückgrat. Dabei ist es nicht immer leicht, Opfer und Täter voneinander zu unterscheiden. Gerechtigkeit zu üben bedeutet dabei eine harte Gratwanderung.

Max Heller hat mich bereits im ersten Teil durch seine aufrechte, warmherzige und vor allem selbstlose Art extrem beeindruckt. Er nimmt nie den leichten Weg, steht zu seinen Überzeugungen und lässt sich weder bestechen noch verbiegen. Ehrlichkeit und Menschlichkeit prägen ihn. Er ist kein Held ohne Fehl und Tadel und genau dadurch wirkt er einfach so sympathisch.


Frank Goldammer versteht es wie kaum ein anderer, Gefühle zu projizieren. Ich war während des Lesens nicht unbeteiligter Beobachter, nein, ich wurde direkt in das Geschehen hinein katapultiert. Ich habe erneut die Kälte, den Hunger, die Angst, aber auch die Hoffnung gespürt. Manche Szenen machten wütend, andere wieder rührten das Herz.

Es ist eine Kunst, nicht mit allen Themen der Rahmenhandlung in die Tiefe zu gehen, aber tiefgründige Gedanken beim Lesenden zu hinterlassen. 

Der Autor hat sich in seinem Schreiben weiterentwickelt. Gab es mit dem "Angstmann" schon eine hohe Messlatte für die weiteren Bücher, so wurde diese noch einmal übertroffen. Die Schilderung der gesellschaftlichen, aber auch politischen Entwicklungen in Deutschland erfolgt klar und deutlich, aber ohne persönliche Wertung. Die neuen, aber auch bereits bekannten Charaktere sind detailliert und authentisch ausgearbeitet. Sie haben Charisma und das Leben kurz nach dem Krieg wird ohne Pathos schonungslos beschrieben.

Das Thema Kriegsheimkehrer nimmt einen intensiven Platz in "Tausend Teufel" ein. Wie schwer die Integration in ein normales Leben, die Familie und auch das Zurechtkommen mit ideologischen Gedankengut der Nazizeit war, habe ich versucht in meinem Blogbeitrag zu unserer #TausendTeufelTour darzulegen. Nicht alle Menschen waren innerlich so gefestigt und wurden in einer intakten Familie willkommen geheißen, wir Max Hellers Sohn Klaus.


Zum Leseabend in Erfurt, wurde Frank Goldhammer gefragt, warum er die Szenen mit den Kindern im Wald in seinen Krimi aufgenommen hat, obwohl diese nicht unbedingt Handlungsrelevant waren. Seine schlichte Antwort lautete, dass diese Passagen bereits von Anfang an geplant waren und für ihn einfach dazu gehören. Für mich hat "Tausend Teufel" dadurch noch einmal an Authentizität hinzugewonnen. Es rundet das Gesamtbild ab und gibt auch Antworten auf viele Fragen, die sich im Laufe der Ermittlungen ergeben.

Neben der historischen Handlung kommt natürlich die Ermittlungsarbeit nicht zu kurz. Den Leser erwartet ein gut strukturierter und spannender Krimi. Die Auflösung wird überraschen.




Weitere Rezensionen zum Buch von unseren #7aufeinenStreich findet ihr hier:

Das Niliversum
Irve liest

Lesende Samtpfote
Scattys Bücherblog
Bücherstöberecke









Sonntag, 19. November 2017

***Blogtour*** "Über den wilden Fluss" von Philip Pullman - Tag 3 - Rundreise durch die Handlungsorte





Willkommen zum 3. Tag unserer Blogtour. Heute lade ich Euch zu einer Reise quer durch die Handlungsorte ein. Einige erscheinen recht solide, andere wiederum weisen einen mystischen Hauch auf. Sie alle sind wichtige Stationen auf der Fahrt "Über den wilden Fluss".

Das Gasthaus "Zur Forelle" in Gostow


Gestartet wird in Malcolms Zuhause. Hier verbringt der Junge viel Zeit und unterstützt nach der Schule seine Eltern als Kellner. Es ist eine Art Begegnungsstätte mit vielen Charakteren, die noch einmal für den Handlungsverlauf wichtig werden.

Bei dem Gasthaus handelt es sich um ein altes überwuchertes und gemütliches Steingebäude. Ich konnte mir hier gut eine Art altes Cottages vorstellen.  Eine Terrasse öffnet den Weg Richtung Fluss. Hier stolzieren die beiden Pfaue Norman und Barry entlang.
Im Haus gibt es einen Bereich für die vornehmere Gesellschaft wie z. B. Wissenschaftler und Geschäftsleute. In der Schankstube halten sich vorwiegend Fährleute und Landarbeiter auf. Diese verbringen ihre Zeit mit Gesprächen am Tresen, spielen Dart oder wärmen sich einfach knisternden Feuer.
Die Küche ist das Reich von Malcoms Mutter. Hier werden allerlei Speisen zubereitet und über dem offenen Feuer dreht sich ein Spieß mit leckerem Braten. Alice arbeitet in der Spülküche.


Dass Kloster der "Heiligen Rosamund"


Hinter dem Flusslauf, unweit der Brücke und an der Zulaufstraße steht das Kloster. Das Kloster liegt inmitten einer grüner Wiese, umgeben von einem gepflegten Obst- und Gemüsegarten. Die Nonnen züchten Bienen, nähen feine Messgewänder und bauen Obst bzw. Gemüse an. So verdienen sie sich ihren Lebensunterhalt.
Reisende aller Art kreuzen die Straße an der Brücke. Besonders adelige Damen und Herren sowie Bischöfe und Angehörige des niederen Klerus übernachten oft im Kloster.
Es ist ein graues Steingebäude und beliebter Rückzugsort von Malcolm. In der Klosterküche lernt er allerlei nützliche Dinge. Hier begegnet er auch zum ersten Mal Lyra und verliert sofort sein Herz an sie.


Das Haus von Dr. Hanna Relf


Dr. Relf hält ihre Hand schützend über Malcolm.
Ihr Haus befindet sich in Jericho in der Cranham Street. Teppiche auf glänzenden Holzböden begrüßen die Besucher. Eine kleine, gemütliche Küche, ein gut sortiertes Arbeitszimmer mit Naphtaofen und ein weitläufiges Wohnzimmer bilden ihr Zuhause. Vitrinen mit Nippes und Raritäten und vor allem die vielen Bücher beeindrucken Malcolm. Hier führen Hannah Relf und der Junge viele interessante Gespräche.


La Belle Sauvage


Das Kanu ist Malcolm Herzstück und rettet unseren Helden das Leben.
Nach einer Generalüberholung erstrahlt "La Belle Sauvage" in neuem Glanz. Der Namenszug ist in roter Farbe mit einer zart cremefarbenen Umrandung auf der Seite des ansonsten grünen Bootsrumpfes angebracht. Halterungen am Rand bedingen das Anbringen von schmalen, biegsamen Haselnussstöcken. Über diesen wird eine Plane aus wassergrüner Kohlenseide gespannt, so dass die Insassen vor den Widrigkeiten des Wetters geschützt das Wasser überqueren können. Der Innenraum ist trocken und gemütlich. Er bietet genügend Platz für Malcolm, Alice und Lyra.




Der Fluss


Auf dem Fluss bewegen wir uns mit der La Belle Sauvage von Gostow Richtung Port Meadow durch Jericho und Oxford bis hin nach London. Auf dieser langen Reise gilt es viele Gefahren zu überstehen


Die Apotheke


Hier machen unsere Protagonisten einen wichtigen Zwischenstopp und können sich mit Lebensmitteln, Windeln und Medikamente versorgen. Auch verschafft ihnen der Aufenthalt eine Verschnaufpause.



Kloster der "Schwestern vom Heiligen Gehorsam"


Die weißen Mauern des Kloster erheben sich direkt über dem Fluss in Wallingford. Eine große Treppe an der Vorderseite ist den Gästen des Klosters vorbehalten. Eine weitere kleinere Treppe auf der Rückseite dient dem Personal als Eingang. Das Kloster beherbergt auch ein Büro der Kinderschutzbehörde für Wallingford.

Im ersten Stockwerk befinden sich neben zwei Zellen, zwei Bäder und ein Wäscheschrank für Decken. Das Kinderzimmer ist gleich neben den Zellen der Nonnen. Hier werden Kinder vom Babyalter bis sechzehn Jahren betreut und auf ein Leben als Dienstboten vorbereitet. Die Kleineren werden in einem Raum mit ca. 20 Kinder- und Gitterbetten untergebracht. Hier findet Malcolm auch Lyra wieder.


Die verwunschene Insel


Auf einem mit Bäumen bewachsenen Hügel treffen Malcolm und Alice auf die Fee Diania.
Vogelgezwitscher, das Plätschern von Wasser, Blütenduft und flatternde Schmetterlinge wiegen sie für kurze Zeit in Sicherheit. Viel zu rasch müssen sie diesen magischen Ort wieder verlassen.


Harz


Hinter einem Wasserfall geraten wir an das Ufer einer großen Rasenfläche. Ein großer Garten mit gepflegten Wegen, Blumenbeeten und Springbrunnen öffnet die Sicht auf einen großen Palast. Rosen- und Liliensträucher säumen die Wege. Regenbogenforellen tummeln sich in einem der leuchtenden Brunnen. Nebel umwabbert das Gelände und egal wie lange man läuft, der Palast scheint so weit entfernt, wie zuvor. Dinge, die man braucht oder wünscht, erscheinen wie von Zauberhand hervorgeholt. Es ist ein Garten für Menschen, die vergesslich werden.
Zwei von einem Riesen bewachte und von Moos und Seegras überwachsene Schleusentore trennen dieses Traumreich von der Außenwelt.


Das Jordan College in der Turl Street


Hier findet Lyra einen sicheren Zufluchtsort. Man beruft sich auf das akademische Zufluchstsrecht.


Ich hoffe, euch hat diese kleine Rundreise gefallen und ihr seid neugierig auf das Prequel zur "His Dark-Trilogie".


Wir haben auch ein tolles Gewinnspiel für euch mit im Gepäck.





Ihr könnt auf allen teilnehmenden Blogs Lose sammeln, um einen der tollen Preise zu gewinnen. Beantwortet einfach die Tagesfragen. Für jede Antwort sichert ihr euch ein Los.

Meine Frage an Euch:

Zu welchem magischen Ort würdet ihr Eure Protagonisten schicken?Ich bin gespannt auf eure Ideen und wünsche allen noch viel Spaß bei unserer Blogtour.

Teilnahmebedingungen:

- Ihr müsst entweder 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern/Sorgeberechtigten besitzen
- Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden
- Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht
- Keine Haftung für den Postversand
- Versand der Gewinne innerhalb von Deutschland, Österreich und Schweiz
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Im Gewinnfall müsst ihr euch innerhalb von 3 Tagen melden, ansonsten verfällt der Gewinn!
- Das Gewinnspiel läuft vom 17.11.2017 bis zum 23.11.2017 um 23:59 Uhr.
- Die Gewinnerbekanntgabe erfolgt innerhalb von zwei Tagen nach Ende des Gewinnspiels auf allen Blogs.
- Bitte denkt auch daran, uns beim anonymen Kommentieren eine E-Mail Adresse zu hinterlassen.
- wer die Kommentarfunktion der einzelnen Blogs nicht nutzen kann oder möchte, kann seine Antwort per E-Mail an    

  ruby.celtic@gmail.com senden


Abschließend noch einmal unser Blogtour-Fahrplan zur besseren Übersicht:

17. November: Buchvorstellung
18. November: Protagonisteninterview mit Malcolm
19. November: Rundreise durch die Handlungsorte - bei mir
20. November: Die Seelenbegleiter: Was sind Daemonen?
21. November: Lieblingszitate
22. November: Coververgleich der verschiedenen Länder

Samstag, 18. November 2017

Auslosung - Happy Birthday Conni! - 25 Jahre Conni beim Carlsen Verlag




Ihr wartet sicher schon sehnsüchtig auf die Gewinnspielauslosung. Leider hat es mich gesundheitlich kurz aus der Bahn geworfen, doch nun wurde von meiner kleinen , persönlichen Glücksfee die Gewinnerin gezogen. Ja, wir haben dann doch das Los entscheiden lassen.





Gewonnen hat:

Britta


Herzlichen Glückwunsch!

Allen anderen noch einmal lieben Dank für die Teilnahme und die schönen Texte.


Donnerstag, 16. November 2017

Blogtour #7aufeinenStreich zu "Tausend Teufel" von Frank Goldammer - Tag 4 - "Kriegsheimkehrer" - #TausendTeufelTour


Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lief das Leben nicht einfach normal weiter. Es herrschte keine euphorische Stimmung. Dafür waren die Menschen viel zu sehr traumatisiert, andere fühlten sich ihrer Träume oder Ideale beraubt und es begann ein anderer Kampf ums Überleben. Lebensmittel und akzeptabler Wohnraum waren knapp, überall konnte man die Auswirkungen des Krieges spüren. Neben der Existenz- und Überlebensangst schwebte über vielen Familien die Ungewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen. Söhne und Väter galten als verschollen und oft gab es lange Zeit keine Informationen über deren Verbleib. Aber auch die Kriegsgefangenen oder Kriegsheimkehrer wussten nicht, ob ihre Familienangehörigen noch am Leben waren. 

"Eine der größten Herausforderungen war die Ungewissheit."

Zwischen 1941 und 1945 befanden sich nach Schätzungen allein rund drei Millionen von österreichischen und deutschen Soldaten in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. Viele, die das Grauen des Krieges überlebten, überstanden die Strapazen der Lager nicht. Die letzten Heimkehrer kamen in Mai 1950 in ihre Heimat zurück. 
Doch was erwartete die Männer in ihrem ehemaligen Zuhause? 

Gerade in Dresden waren nach der großen Bombardierung viele Wohnhäuser zerstört. Ganze Straßenzüge existierten nicht mehr und die Heimkehrer wurden oftmals mit dem Verlust ihrer Familien konfrontiert. Erste Hoffnungen starben. Sie wurden in Notunterkünften untergebracht und standen mit nichts, als den Kleidern auf ihrem Leib vor einer ungewissen Zukunft.

Wer das Glück hatte, Angehörige oder sogar die ehemalige Wohnung heil wiederzufinden, hatte nun mit gänzlich anderen Problemen zu kämpfen. Kinder erkannten in den ausgemergelten, verhärmten Männern ihre Väter oder Brüder nicht mehr, Ehepartner waren sich fremd geworden. Für viele bedeutete diese Phase ein erneutes Kennenlernen. Sie mussten lernen, miteinander zu leben und meist auch auf der Gefühlsebene einen neuen Zugang zueinander finden. Die Beziehungen innerhalb der Familien mussten neu geknüpft und gefestigt werden. Dabei hatten beide Seiten mit der Verarbeitung ihrer Kriegserlebnisse zu kämpfen. Oft wurde über diese Zeit geschwiegen und die Probleme arteten in Streitigkeiten und Gewalt aus. Nicht wenige Beziehungen zerbrachen daran.


„Ein Mann kommt nach Deutschland“
 – Kriegsheimkehrer im Gespräch
mit Renate Rössing, Leipzig 1950,
Foto von 
Roger Rössing
Quelle: Wikipedia

Die Kriegsheimkehrer hatten mit physischen und vor allem psychischen Problemen zu kämpfen. Posttraumatische Belastungsstörungen waren damals noch völlig unerforscht und wurden dementsprechend auch nicht behandelt. Viele fanden sich in ihrem Leben nicht mehr zurecht. Traumatisiert und gezeichnet von Krankheiten, konnten sie den Erwartungen ihrer Familie nicht gerecht werden. Statt der erwarteten Unterstützung, waren viele eher eine zusätzliche Belastung. Aus Verzweiflung, aufgrund von Depressionen, Schmerzen und Perspektivlosigkeit gaben diese Menschen den Kampf zu leben auf. Nicht selten kam es in diesen Zeiten zu Suiziden.

Auch waren nach Kriegsende bei weitem nicht alle Kriegsheimkehrer vom nazistischen Gedankengut befreit. Sie konnten sich mit der Niederlage und den neuen Machthabern nicht anfreunden. Offene Feindseligkeiten waren ebenso verbreitet, wie die Angst vor den Besatzern. Andere wiederum hatten bereits zu Beginn des Krieges so viele Gräueltaten mit ansehen müssen, dass sie diese Erlebnisse nicht verarbeiten konnten und zeitlebens unter Alpträumen litten. Den wenigsten gelang es, über ihre Empfindungen zu sprechen.

Hinzu kam, dass ein Großteil der Soldaten für Jahre als verschollen galt und ihre Frauen nicht mehr mit dem Überleben des Partners rechneten. In einer Zeit, in der die Menschen aber aufeinander angewiesen waren, Schutz und Hilfe suchten, bildeten sich auch neue Verbindungen. Die Kriegsheimkehrer fanden zu Hause ihre Frauen mit einem neuen Partner oder sogar Kindern vor. Der für die meisten einzige Halt, die Tortouren des Krieges und der Lager zu überleben, brach in sich zusammen. Zusätzlich zu der Verarbeitung der Kriegsgeschehen mussten sie sich nun neuen psychischen Belastungen stellen.

Frank Goldammer hat diesen Passus in "Tausend Teufel" sehr realistisch eingearbeitet und lässt die Leser spüren, was die Menschen zu dieser Zeit bewegte. Einfühlsam, aber ohne Pathos ist man ganz nah am Geschehen und erhält so einen tiefgehenden Eindruck der Lebensumstände in den ersten Nachkriegsjahren.

In Filmen sehen wir nur die Heile-Welt-Fantasie, die wir uns wünschen. Die Männer kommen aus dem Krieg, werden mit offenen Armen freudestrahlend empfangen und das Leben setzt dort erneut an, wo es vor dem Krieg aufgehört hat. Leider sieht die Realität gänzlich anders aus. Damals wie auch heute prägen diese Erlebnisse die Betroffenen und zeigen noch lange ihre Auswirkungen.

Auch ich durfte Frank Goldammer eine Frage stellen:

Lieber Frank,
mittlerweile schreibst du am vierten Heller-Band. Wie hat sich dein Schreiben im Laufe der Zeit verändert? Welche Veränderungen haben sich durch die neuen zeitlichen Handlungsstränge in der Recherchearbeit z. B. Zeitzeugengespräche ergeben?
Seine Antwort:
Mein Schreiben verändert sich nicht, höchstens werde ich schneller. Einzig dass ich jetzt ein richtiges Konzept entwickele für jeden Roman, und dass ich mich zu 90% daran halte, hat sich geändert, früher habe ich es gern einfach mal laufen lassen. Die Recherche gehört mit dazu, doch sie verändert nichts am Schreibverhalten.


Bis einschließlich Dienstag, 21. November 2017, könnt ihr bei unserer Blog-Tour-Verlosung mitmachen.

Beantwortet die Frage zu jedem Tagesbeitrag der #TausendTeufelTour bzw. hinterlasst einen Kommentar, wenn es keine Frage zu beantworten gibt. Nur wenn ihr alle sieben Beiträge kommentiert habt, kommt euer Los in den Lostopf.


Eine Übersicht mit der Verlinkung aller aktuellen Beiträge findet ihr HIER

Gewinnen könnt ihr mit ein bisschen Glück ein signiertes Exemplar von Frank Goldammers „Tausend Teufel“!

Meine Frage des Tages, die es per Kommentar zu beantworten gilt, lautet:

Kennt ihr Zeitzeugen, die sich noch an die Jahre nach Kriegsende erinnern bzw. gibt/gab es Kriegsheimkehrer in eurer Familie und wie erlebten sie diese Zeit?


Ich bin gespannt auf eure Kommentare und drücke jedem ganz fest die Daumen für die Auslosung.

Update:


Für alle, die uns nicht über Facebook folgen. Gewonnen hat:

Jutta

Herzlichen Glückwunsch! 


Teilnahmebedingungen
  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. 
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Nur wer bei jedem Blogtourbeitrag die Tagesfrage beantwortet, bekommt ein Los für die Auslosung.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 21.11.2017 um 23:59 Uhr.

Dienstag, 14. November 2017

Rezension "Die Frau im hellblauen Kleid" von Beate Maxian - Heyne Verlag



Roman
Originalausgabe
448 Seiten, Taschenbuch
Heyne Verlag
ISBN: 978-3-453-42212-4
€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50 (UVP)




Inhalt:


Wien. Marianne Altmann, einst ein gefeierter Filmstar, ist schockiert, als sie von Plänen ihrer Tochter Vera erfährt. Diese möchte einen Film über ihre Familie drehen. Marianne fürchtet, dass nun auch die Abgründe der Familie ans Tageslicht kommen könnten, und mit ihnen ein lange zurückliegendes Vergehen. Es reicht zurück ins Jahr 1927, als ihre Mutter Käthe in einem geliehenen Kleid am Theater vorsprach. Der Beginn einer beispiellosen Karriere – und einer verhängnisvollen Bekanntschaft mit Hans Bleck, der zum mächtigen Produzenten der Ufa aufsteigen sollte…

Beate Maxian lässt uns eintauchen in den Glanz der Wiener Theaterwelt, in die Abgründe der jungen UFA-Jahre, in die sepiagetönten Filme der Nach-kriegszeit und in die heutige Filmwelt.
Quelle: Heyne Verlag



Die Autorin:


Beate Maxian ist eine österreichische Autorin, Moderatorin und Journalistin mit bayerischen Wurzeln (geb. 1967 in München). Ihre Kindheit verbrachte sie in Bayern, Österreich und im arabischen Raum, sie lebt heute in Oberösterreich und Wien. Sie schreibt Romane, Kriminalromane und Kurzkrimis für Anthologien und Zeitschriften. Ihre in Wien angesiedelten Kriminalromane um die Journalistin Sarah Pauli haben eine treue Leserschaft erobert und sind Bestseller in Österreich. Beate Maxian erhielt das Stipendium des Literaturhauses Wiesbaden und wurde mehrfach für den Leo Perutz Preis nominiert. Des Weiteren ist sie die Initiatorin des ersten österreichischen Krimifestivals: Krimi Literatur Festival.at.
Quelle: Heyne Verlag



Rezension:


In jeder Familiengeschichte verbergen sich Geheimnisse. Oft wissen wir nicht einmal, dass sie existieren, manche bleiben für immer im Verborgenen, andere warten auf den richtigen Zeitpunkt, um wiederentdeckt zu werden. Käthes Geschichte beherbergt ein solches Geheimnis. Und genau das macht den Charme dieses Buches aus. 

Vier Generationen von Frauen, verbunden durch Liebe und Geheimnisse. 

Aus dem stillen zurückhaltenden und einfachen Mädchen Käthe wird ein schillernder Star am Theaterhimmel. Es ist wie die Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling. Käthes Entwicklung zeigt ihre Stärken und Schwächen und doch bleibt sie sich am Ende immer treu. 
Ihre Lebensspanne in der Zeit des Zweiten Weltkrieges hat mich am meisten berührt und beeindruckt. Sie zeigt, in welchen Zwiespalt und welche Bedrängnis die Menschen unvermutet gerieten. Welche enorme Kraft und Mut es kostete, zu den eigenen Idealen zu stehen. Die Grenze zwischen Sicherheit und Ruhm zu Abhängigkeit vom Gutdünken anderer und der Gefahr des tiefen Falls, war nur ein schmaler Grat. Freundschaften schlugen unversehens in Feindschaft um. Intrigen, Neid, Missgunst und vor allem der Hunger nach Macht bestimmten über Leben und Tod. 

Marianne hat die innere Kraft und Sturheit der Mutter geerbt sowie die Liebe zur Schauspielerei. Man könnte sagen, sie liegt ihr im Blut. Marianne verkörpert all das, was wir uns unter einer Filmdiva der alten Schule vorstellen. Dabei ist sie unter ihrer rauen Schale ein liebenswerter Mensch.  Hier zeigt sich aber auch, wie tief verwurzelt Hass sein kann und dadurch Generationen von Familien überschattet.

Vera wirkt anfangs ein wenig steuerlos. Sie musste erst viele Fehlversuche hinter sich lassen, um ihre wahren Talente und Bestimmung zu entdecken. Es ist Beate Maxian sehr schön gelungen, aufzuzeigen, wie sich Vera aus dem Schatten der Mutter löst und zu neuem Selbstvertrauen findet.

Als letzte im Bunde der Altmann-Dynastie erleben wir Sophie. Sie verkörpert die moderne Jugend und doch blieb sie mir als Person zu blass. Der Plot um den jüngsten Spross dieser Familie neigt sich mir zu sehr ins Kitschige und bedient mehr als nur ein Klischee. Sie ist charakterlich sehr widersprüchlich. Einmal zielorientiert und dann wieder naiv und willenlos. Auch die Passagen hinsichtlich des Vater-Tochter-Verhältnisses waren ein wenig zu sehr von der Realität entfernt. 
Hier fühlte ich mich an die Heile-Welt-Filme der 50er/60er Jahre erinnert.

Ich finde es immer wieder spannend, hinter die Fassaden zu blicken. Unsere Vergangenheit ist unheimlich interessant, auch wenn uns nicht immer gefällt, was wir entdecken, können wir nur daraus lernen und die Welt dadurch ein wenig besser verstehen. Mit "Die Frau im hellblauen Kleid" können wir einmal wieder erkennen, wie sehr uns die Vergangenheit auch heute noch beeinflusst und generationsübergreifend ihre Auswirkungen spüren lässt.

Montag, 13. November 2017

*** Blogtourankündigung** zu "Über den wilden Fluss" von Philip Pullman





Nur noch bis zum 17.11.2017 heißt es warten, dann erscheint das Prequel zur "His Dark Materials"-Trilogie "Über den wilden Fluss". Es ist wirklich toll geworden und ich kann nur empfehlen, es unbedingt zu lesen.

Um euch ein wenig neugieriger auf die Geschichte zu machen, starten wir am 17.11.2017 unsere Blogtour. Neben interessanten Beiträgen gibt es für euch ein Gewinnspiel. Seit ich einen ersten Blick auf die Preise werfen durfte, würde ich ja am liebsten selbst mitmachen.


Ihr habt jeden Tag die Möglichkeit, ein Los zu sammeln und so eure Chancen auf einen Gewinn zu erhöhen. Verfolgt täglich die Beiträge auf den teilnehmenden Blogs und beantwortet die jeweilige Tagesfrage.

Damit ihr den Überblick behaltet, folgt hier noch einmal unser Tourfahrplan.


Fr. 17. November: Buchvorstellung- bei Ruby-Celtic testet
Sa. 18. November: Protagonisteninterview mit Malcolm- bei Mandys Bücherecke
So. 19. November: Rundreise durch die Handlungsorte- bei mir
Mo. 20. November: Die Seelenbegleiter: Was sind Daemonen? - bei Jules Leseecke
Di. 21. November: Lieblingszitate- bei Weltenwanderer
Mi. 22. November: Coververgleich der verschiedenen Länder- bei foxy books

Ich wünsche euch viel Spaß bei der Blogtour und drücke natürlich jedem die Daumen fürs Gewinnspiel.


Euer Zwiebelchen

Sonntag, 12. November 2017

Lesung Val McDermid am 11.11.2017 zur Erfurter Herbstlese aus "Der Sinn des Todes" - Droemer Verlag



Gestern öffnete das Ratsgymnasium in Erfurt erneut seine Tore für die Erfurter Herbstlese.


Im vergangenen Jahr durfte ich hier einen eindrucksvollen Abend mit Chris Carter erleben. In diesem Jahr war Val McDermid zu Gast und stellte ihren aktuellen Kriminalroman "Der Sinn des Todes" vor.


Hierbei handelt es sich nicht einfach nur um ein weiteres Buch rund um Detective Chief Inspector Karen Pirie, die immer mehr in den Focus der Ermittlungen gelangt, sondern auch um das mittlerweile dreißigste Buch aus der Feder der Autorin. Eine nicht zu unterschätzende Leistung, da ihre Bücher weltweit verlegt und anhaltend in den Bestsellerlisten zu finden sind.


Durch den Abend führte mit Kompetenz und Humor erneut Margarete von Schwarzkopf.


Val McDermid las zwei Passagen der Originalfassung des Buches. Zwischendurch verriet sie auch, dass leider viele Leser Parallelen zwischen ihr und ihrer aktuellen Protagonistin ziehen würden.


Karen Pirie liebt zum Beispiel Gin. Eine wichtige Information an all diejenigen, die der Autorin eine Freude bereiten möchten. Val McDermid hasst Gin, dafür liebt sie guten Whisky.


Die Lesung der deutschen Kapitel übernahm souverän und ausdrucksstark Marie-Lou Sellem. Diese könnte ich mir sehr gut als Sprecherin der Hörbuchfassung vorstellen.


Es war ein interessanter Abend und eine gut gelaunte Val McDermid signierte im Anschluss noch fleißig Bücher.


Auch für gemeinsame Erinnerungsfotos nahm sie sich geduldig Zeit.




  

Samstag, 11. November 2017

Rezension "Fridolin - Weisst Du, wie wertvoll Du bist?" von Kerstin Werner - Eifelbildverlag


Text: Kerstin Werner
Illustration: Kattia Salas
Hardcover, 48 Seiten 

Auflage: 2 (9. Dezember 2015)
ISBN: 978-3-946328-17-9
Ein (Vor)lesebuch (nicht nur) für Kinder.
D: 12,90 Euro

Wodurch wird unsere Welt interessant und bunt? 

Durch unsere Vielfältigkeit. Jeder Mensch ist einzigartig, ob vom Aussehen her, der Begabung, des Charakters und vor allem durch unsere kleinen Ecken und Macken. Jeder hat seine Schwächen und Stärken. Zum Glück können wir uns so gegenseitig ergänzen.

Wir müssen nicht vollkommen sein, um glücklich miteinander leben zu können. Es sind vor allem Akzeptanz und Toleranz, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Freundschaft, die unseren Alltag um vieles schöner machen.

Ich habe in meinem kurzen Posting zur Frankfurter Buchmesse bereits angemerkt, dass ich einen wunderbaren kleinen Verlag aus der Eifel entdeckt habe. Danke dir, Arndt für den tollen Kontakt.

Es handelt sich um den Eifelbildverlag, in dem nicht nur Kinderbücher, Wimmelbücher, Hörbücher, sondern auch wundervolle Bildbände und mehr erscheinen. Das Angebot erweitert sich ständig und der Verlag wächst von Tag zu Tag. Die Bücher widerspiegeln das Herzblut und die Kreativität des Verlages. In Gesprächen spürt man die Liebe und Freude, mit der sich Verleger, Mitarbeiter und Autoren hier engagieren.

Es lohnt sich einmal vorbei zu schauen, zu stöbern und sich natürlich auch das ein oder andere Buch nach Hause zu holen. 

Ich werde euch in den nächsten Wochen einige Bücher des Verlages vorstellen. Vielleicht entdeckt ihr ja auch das ein oder andere Geschenk für den Nikolausstiefel oder um es unter den Weihnachtsbaum zu legen.



"Fridolin - Weisst Du, wie wertvoll Du bist?" - ist auf den ersten Blick ein Kinderbuch und bereits als Vorlesegeschichte für die Kleineren geeignet. Doch auch ältere Generationen können von Fridolin noch etwas lernen und erhalten viele Anregungen zum Nachdenken.

Fridolin ist nicht perfekt und wird von anderen Tieren ausgelacht. Traurig zieht er sich zurück, doch seine Eltern geben ihm wertvolle Lebensweisheiten mit auf den Weg. Sie stärken ihn und ermuntern ihren Jungen, sich so anzunehmen, wie er ist.

"...Vergleiche dich nicht mit anderen Tieren... Jedes Lebewesen ist einzigartig..."

Als Fridolin anfängt, diese Einsichten mit denen zu teilen, die sich über ihn lustig machten, ist er von den Reaktionen überrascht. Hinter den Hänseleien der anderen versteckten sich Neid und Unsicherheit. Durch sein freundliches Auftreten und verständnisvolles Zuhören, knüpft Fridolin bald viele Freundschaften. Die Tiere kommen gern an den Teich, denn niemand wird hier nach seinem Aussehen beurteilt. Hier zählen die inneren Werte. Nicht unsere Herkunft, Aussehen, Hautfarbe, Größe und Gewicht spielen im Leben eine Rolle. Unsere Taten sind es, die zeigen wer und was wir sind.

Fridolin ist eine Geschichte, die Mut macht und Kindern sowie Erwachsenen hilft, sich selbst so anzunehmen wie sie sind. Ein Buch, das Hoffnung gibt auf ein friedvolles glückliches Miteinander.

Am Ende des Buches gibt es nicht nur eine tolle Anleitung zum Häkeln eines eigenen Fridolin. Es steht dort auch auch eine ganz wichtige Frage:

Weisst Du, wie wertvoll Du bist?


*** Ankündigung #TausendTeufelTour*** #7aufeinenStreich - "Tausend Teufel" von Frank Goldammer - mit #Gewinnspiel



Nur noch zweimal schlafen, dann startet unsere Blogtour zu "Tausend Teufel" von Frank Goldammer. Ab dem 13. November werden wir euch eine ganze Woche lang mit Informationen zum den zweiten Teil der Krimireihe um den Ermittler Max Heller versorgen.

Jeder von unseren #7aufeinenStreich - Blogs hat sich dabei ein passendes Thema herausgesucht. Neben interessanten Beiträgen und den Rezensionen zum Buch, haben wir Frank Goldammer jeweils eine Frage gestellt, die dieser für euch beantwortet hat. Bleibt am Ball, verfolgt täglich unsere Beiträge und ihr könnt so das komplette Kurzinterview lesen.


Mit Unterstützung der dtv-Verlagsgesellschaft dürft ihr euch auch auf ein Gewinnspiel freuen. Wer alle Blogtourbeiträge besucht und jede der Tagesfragen beantwortet hat, springt in den Lostopf und bekommt die Chance, bald ein signiertes Buch von "Tausend Teufel" sein Eigen zu nennen. Der Lostopf wird am Dienstag, 21. November 2017 geschlossen.

Abschließend unser Tourfahrplan, damit ihr den Überblick nicht verliert. Die Links zu den Beiträgen werde ich im Laufe der Tour unter den Blognamen hinterlegen.

13. 11.2017 BÜCHERSTÖBERECKE
Rückblick auf den ersten Band der Reihe „Der Angstmann“ und Vorschau auf „Tausend Teufel“

14.11.2017 LESENDE SAMTPFOTE
Vorstellung des Kriminalkommissars Max Heller

15..11.2017 RUBY´S CINNAMON DREAMS
Vorstellung der Dresdener Schauplätze

16.11.2017 ZWIEBELCHENS PLAUDERECKE
Kriegsheimkehrer

17. 11.2017 SCATTY´S BÜCHERBLOG
Kriminalität in der Nachkriegszeit

18.11.2017 DAS NILIVERSUM
Rezepte der Nachkriegszeit

19.11.2017 IRVE LIEST
Schwarzmarkt

20.11.2017 REZENSIONEN 

zum Kriminalroman „Tausend Teufel“ auf den Blogs

Achtet zusätzlich einfach auf unsere Tour-Hashtags: #TausendTeufelTour und #7aufeinenStreich.

Ich wünsche Euch bereits heute viel Spaß und wir freuen uns natürlich über euer Feedback.

Euer Zwiebelchen

Mittwoch, 8. November 2017

Happy Birthday Conni! - 25 Jahre Conni beim Carlsen Verlag - mit Gewinnspiel

Wer von Euch kennt Conni Klawitter nicht?





Ich denke, kaum jemand, ob Junge oder Mädchen ist in den vergangenen Jahren an Conni vorbei gekommen. Die einen wuchsen mit dem aufgeweckten Blondschopf mit der roten Schleife im Haar auf, die anderen kamen über die eigenen Kinder zu Conni. Jedenfalls sind die Bücher aus keinem Kinderzimmer mehr wegzudenken.

Kaum zu glauben, aber Conni feiert in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag. 

An dieser Stelle ist noch lange nicht Schluss. Lediglich ihre Anhänger und Leserschaar wird unaufhörlich größer. Generationen wachsen nach und mit Conni auf. Aus Kindern werden mit ihrer Begleitung Erwachsene, die heute vielleicht denken: "Oh je, sind wir aber alt geworden...." und ihre Liebe zur dieser Kinderbuchheldin an ihre eigenen Kinder weitergeben.

Welche Kinderbuchhelden können heute noch auf einen so langen Beliebtheitsgrad zurück blicken? In unserer schnelllebigen Zeit kommen und gehen die Lieblingshelden aus Buch und Film.Viele sind rasch in Vergessenheit geraten. Conni begeistert nach wie vor und ist genauso wie Pipi Langstrumpf oder Heidi nicht mehr wegzudenken.

Ich selbst habe Conni erst vor ca. 13 Jahren gemeinsam mit meiner ältesten Tochter entdeckt und gemeinsam mit ihr viele schöne Leseabenteuer erlebt. Für eigene Kindheitserinnerungen mit Conni, ist diese leider noch nicht "alt" genug 😉
Unser Jüngster ist fünf und so wird Conni auch noch einige Jahre Dauergast in unserem Hause bleiben.



Obwohl es sich bei Conni um ein Mädchen handelt, wecken ihre Abenteuer genauso das Interesse von Jungen. Conni ist aufgeweckt. Mit ihrem rot-weiß gestreiften Pullovern oder T-Shirts mit den passenden Ringelsöckchen steckt Conni meist in Hosen. So ist sie für jedes Abenteuer gewappnet. Zu Festtagen erleben wir sie natürlich auch gern einmal in einem Kleid. Aber sie ist ein abenteuerlustiges, wissbegieriges Kind und lässt nicht in eine vorgefertigte Schublade mit der Aufschrift "Typisch Mädchen" stecken. Gerade das macht wahrscheinlich ihren Charme aus und lässt sie seit 25 Jahren die Kinderzimmer erobern.

Immer mit dabei sind ihre Eltern, ihr kleiner Bruder Jakob und Kater Mau.

©Carlsen Verlag

Conni haben wir der Autorin Liane Schneider zu verdanken. Mit ihrem 1992 eingereichten Manuskript konnte sie die Mitarbeiter des Carlsen Verlages überzeugen. Gestartet wurde mit einem Pixi-Buch, das von Eva Wenzel-Bürger illustriert wurde. "Conni kommt in den Kindergarten" hat auch nach 25 Jahren nicht an Beliebtheit eingebüßt. 



Der erste Conni-Erzählband "Conni auf dem Reiterhof" kam 2002 heraus.


Mittlerweile werden aber die Conni-Geschichten von mehreren Autorinnen und Illustratorinnen gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Eine Übersicht aller Conni-Autorinnen findet ihr hier.



Connis Geschichten gibt es als Bilderbücher, Pappenbücher und weiteren Altersgerechten Ausführungen bereits für die ganz Kleinen ab drei Jahren. Eine bunte Sammlung an Pixi-Büchern tummelt sich auch in unseren Regalen.


Vorschulkinder können mit Conni erste Buchstaben und Zahlen lernen. Im Sachbuchbereich gibt es tolles Material, um die Wissbegierde der kleinen Entdecker zu fördern und zu befriedigen.

Aber Conni wächst mit und so haben sich weitere Erzählbände für Sechs-, Zehn- und Zwölfjährige etabliert. 


In den aktuellen Bänden feiert Conni ihren fünfzehnten Geburtstag, so wie meine große Tochter auch in diesem Monat. Oh, wie die Zeit vergeht. In diesem Fall kann ich nur bestätigen, Conni ist etwas für die komplette Familie. Derzeit beschäftigen sich allerdings eher die beiden Jüngsten (neun und fünf Jahre) mit den Conni-Büchern. Wobei die Mittlere ihrem Bruder sehr gern vorliest.


Aber Conni gibt es nicht nur bei uns in Deutschland. Ihre Abenteuer wurden in mehrere Sprachen übersetzt und werden nun in dreiundzwanzig Ländern, wie Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen, Frankreich, Ungarn, Türkei, Spanien, Portugal, Griechenland, Serbien, Kosovo, Polen, Taiwan, Vietnam und Australien gelesen. Allerdings wurde dort ihr Name den örtlichen Gegebenheiten angepasst. In Frankreich zum Beispiel heißt sie Lola, in Ungarn Bori und in Israel Roni.


Wer nicht genug von Conni und ihren Freunden bekommen kann, darf diese als Hörspiel, per E-Book oder als Zeichentrickserie verfolgen. Selbst die Kinos und Musical-Bühnen hat sie mit "Conni & Co" bereits erobert.

Auch im Merchendise-Bereich hat sich einiges getan. So gibt es viele Artikel rund um Conni, die Kinderherzen höher schlagen lassen, aber auch im Familienalltag nützlich sind.


Dieser Familienkalender wird uns täglich durch das kommende Jahr begleiten und helfen, alle Termine unseres Fünf-Personen-Haushaltes in Einklang zu bringen.

Zum 25. Geburtstag hat sich der Carlsen Verlag etwas ganz Besonderes einfallen lassen und liebevoll zusammengestellte Überraschungspakete verschickt. Wir hatten das Glück, eines dieser wundervollen Päckchen in Zwiebelchens Plauderecke in Empfang nehmen zu dürfen. Den kompletten Inhalt möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. 


Ein ganz großes Dankeschön an den Carlsen Verlag und Ute Nöth für die gelungene Überraschung. Ihr habt hier nicht nur Kinderaugen zum Leuchten gebracht.

Auf einer speziellen Conni-Seite des Carlsen Verlages unter https://www.conni.de/ könnt ihr viele Informationen zu Conni nachlesen, weitere Einblicke gewinnen und seit immer auf dem aktuellen Stand. Es gibt sogar eine tolle Rezeptsammlung, die gleich zum selbst Ausprobieren einlädt. Viele meiner Hintergrundinformationen habe ich dort gefunden.




Zum Abschluss habe ich noch ein kleine Verlosung für Euch mitgebracht.

Meine drei Kinder sind bereits aus dem Töpfchenalter heraus gewachsen. Doch vielleicht kann ich einem von Euch bzw. einer kleinen zukünftigen Lesemaus eine Freude bereiten. Ich möchte Euch gern das Buch "Conni geht aufs Töpfchen" sowie eine kleine Überraschung schenken.




Verratet mir doch, was Euch mit Conni verbindet und für wen das Buch gedacht ist. Vielleicht gibt es ja auch eine schöne Geschichte von Euren Erlebnissen rund um Conni. 
Ich werde am Ende meine Kinder aus den schönsten Beiträgen einen herauspicken lassen. Also, ein einfaches, "Ich mag Conni." oder "Ich habe ganz viele Bücher gelesen." reicht dieses Mal nicht aus.

Euer Zwiebelchen



Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberechtigten möglich.
  • Der Versand erfolgt nur innerhalb Deutschland, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass im Gewinnfall der Gewinner öffentlich auf dem Blog genannt werden darf. 
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 12.11.2017 um 23:59 Uhr.